Die großen Katastrophen dieser Welt lassen mich meistens völlig kalt. Vermutlich entspricht es nicht der Vorstellung vom heutigen Gutmenschen, so etwas öffentlich zuzugeben, aber es ist leider wahr.
Seit Tagen schon geistern Berichte durch die Presse, nach denen die Kommunen der Bundesanstalt für Arbeit erwerbsunfähige Sozialhilfeempfänger untergeschoben haben um ihre eigenen Kosten zu reduzieren.
2007 soll die Grundschule geschlossen werden, auf der ich immerhin drei meiner vier Grundschuljahre verbracht habe. Auf keiner anderen Schule war ich so lange.
Während andere am Valentinstag Blumen und Kärtchen, Kissen, Döschen, Parfüms, Einladungen zum Essen und überhaupt all den ganzen romantisch-kitschigen Kram bekommen, hat man mir ein Stöckchen zugeworfen, welches ich brav aufgefangen und eine Woche mit mir rumgetragen habe.
Tafuta Google heißt die Google-Suche auf Kiswahili, der ostafrikanischen Sprache, die in Kenia, Tansania, Rwanda und noch ein paar Ländern gesprochen wird.
Da ich immer noch mobil bin, habe ich wenig Zeit und noch weniger Lust zum Schreiben, vernachlässige ich meine Projekte. Nahezu täglich muss ich Hunde-Chauffeur spielen und zwischendurch war auch noch Karneval, bei uns die Bude voll, weil der Rosenmontagszug traditionell hier vorbeizieht.
Im US-Bundesstaat Virginia geht es jetzt der Jugend an die Wäsche. Dort wird künftig all jenen tief in die Tasche gegriffen, die ihre Taschen besonders tief hängen haben, die Pseudo-Hip-Hopper, die so brutal cool auftreten in Baggy Pants und Hoodies.
Ich will die letzten Tage zusammenfassen, und im gedanklichen Rückblick ergab sich kein besserer Titel als eben dieser.
Der Freitagnachmittag begann wie immer.
Wir beschäftigen und mit dem Dativ und Adjektive wurden angesprochen. Unglaublich viele Hausaufgaben haben wir auf, für deren Erledigung mehr als ein Monat Zeit ist.
Ich will hier nicht über Sinn oder Unsinn der Entscheidung debattieren. Auch nicht über soziale Ungerechtigkeit, schließlich hat die PISA-Studie erst kürzlich wieder offengelegt, dass die sozial Schwachen eh ungebildet sind und daher gar nicht erst vor dem Problem der Gebührenzahlung stehen werden.
Neulich miaute etwas laut, herzzerreißend und ziemlich penetrant im Treppenhaus. Mein Mitbewohner wollte den Geräuschen auf den Grund gehen und öffnete unsere Wohnungstür.