Treckerparade

Treckerparade, ein Album auf Flickr. Ich habe beim Rosenmontagszug geknipst und geknipst und geknipst. Daheim bei der Durchsicht der Bilder fiel mir dann auf, dass meine Affinität zu PS-starken Maschinen voll zugeschlagen hatte: Ich habe etliche Traktoren geknipst. Amüsiert widme ich ihnen bei flickr.com ein eigenes Album. Denn jetzt, im nachhinein, fällt mir zudem noch auf, dass der Rosenmontagszug wohl auch so eine Art Schwanzvergleich für die lokalen Landwirte zu sein scheint: Wer hat den größten?

Rosenmontag 2012

Karneval 2012, ein Album auf Flickr. Dieses Jahr habe ich mich alleine zum Rosenmontagszug aufgemacht. Das hat’s noch nie gegeben. Wahrscheinlich wäre ich auch gar nicht gegangen, wenn nicht meine Tochter mitgezogen wäre. Ich habe die Gelegenheit genutzt und nahezu alle Fußgruppen und Wagen photographiert. Morgen gibt’s dann noch die Trecker-Parade. ;)

Der Muschiflüsterer

Sein Laden ist hier ganz in meiner Nähe. Dort gibt es allerlei Zeug für Fell- und Federvieh zu moderaten Preisen. Er selbst war noch nie der Freundlichste und man hatte oft das Gefühl zu stören, wenn man das Geschäft betreten hat. Seine Angestellte wirkte auf mich etwas reichlich dümmlich, wie ich an anderer Stelle bereits kundtat. Seit einiger Zeit bleiben die Rolläden des Ladens geschlossen. Kein Hinweis, warum dies so ist, kein Schild an der Türe.

Alkohol-Testkäufe

Rheinische Post, 25.02.2011 Das ist ja mega-clever, sowas im Vorfeld als Pressemitteilung rauszuschicken. So kann man sich nach Abschluss der Testkäufe also super saubere Stadt präsentieren, weil ja kaum einer Alkohol an Jugendliche verkauft …

Spaßbremse Theaterregisseur

Im Kabinett der Seltsamkeiten hat ausgerechnet der Regisseur den bizarrsten Auftritt. Eine halbe Stunde vor dem Ende seiner Rocky Horror Show betritt Frank Matthus die Bühne und weist einige besonders lebhafte Fans im Publikum zurecht: „Ich muss jetzt mal den Kindergarten ein bisschen beruhigen“, spricht’s in die erstaunte Stille. „Ihr schmeißt uns gerade eine Premiere. Hier stehen Menschen auf der Bühne.“ Anschließend erläutert Matthus die Ruf-Regeln, wir sind schließlich in einem deutschen Theater, und da hat Anarchie hübsch ordentlich abzulaufen.

Der Krefelder Reissack

Hier ist er, der ultimative Beweis dafür, wie langweilig das Leben in Krefeld ist: Krefeld (RPO) Vier bislang unbekannte Personen haben am Sonntag, gegen 15.30 Uhr, auf einem unbewohnten Bauernhof an der Drügstraße drei Kartons mit Eiern entwendet. Sowas schafft es hier nicht nur ins Presseportal der Polizei NRW, sondern auch in die Rheinische Post Eierdiebe im Presseportal der Polizei NRW Eierdiebe bei der Rheinischen Post

Fußgängerzone morgens um Neun

Nach dem Arztbesuch noch schnell durch die Fußgängerzone gehuscht, um Brötchen und Nutella bei Kaiser’s zu kaufen. Bereits beim früheren Horten und mittlerweile geschlossenen Kaufhof an der Rheinstraße wird man angequatscht, ob man nicht ein wenig Hilfe für eine Obdachlose hätte. Kopfschüttelnd weiter Richtung Kaiser’s gehetzt, wo an der Kasse die nächsten Milieu-Mitglieder stehen und sich Landfürst und Underberg kaufen. Leichter Ekel befällt mich. Auf dem Weg nach Hause wirft mir ein Subjekt am Friedrichsplatz eine unflätige Bemerkung des Inhalts, was er gerne mit meinem Darmausgang täte, entgegen.

Städtische Glühlampenauswechsler

Ich weiß nicht, ob die Jungs Überstunden machen müssen, weil sie mir ihrer Arbeit nicht fertig werden, oder ob die tatsächlich so miese Arbeitszeiten haben, aber hier gegenüber ist gerade (um 20:20 Uhr und im Stockfinsteren!) ein LKW mit Hebebühne und einem städtischen Glühlampenauswechsler am Werk. Abartige Arbeitszeit für solch eine Tätigkeit. Nachtrag 15.10.2010: Die Lampe funktioniert trotzdem nicht.

Es kann jeden treffen

Gestern schrieb ich, dass viele BA-Mitarbeiter sich der Tatsache nicht bewusst sind, dass sie schon in einem halben Jahr als Bittsteller auf der anderen Seite des Schreibtisches sitzen könnten. Dazu fällt mir ein Mann ein, den ich anläßlich einer Qualifizierung im Rahmen meiner Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (volksmundlich Ein-Euro-Job genannt) kennengelernt habe.

Scheinlösung

Der Eintrag Wendts Welt im law blog erinnert mich an die Drogenpolitik der 90er Jahre in Krefeld. Damals arbeitete ich im Einzelhandel. Das Geschäft lag in einer der kleinen, ruhigen Straßen, die von der Fußgängerzone weggehen. Irgendwann kamen die Herren Stadtoberen auf den Gedanken, dass die Junkies am Neumarkt, dem Zentrum der Fußgängerzone, das Stadtbild verschandeln und daher dort zu verschwinden hätten. Statt zu versuchen das Problem zu lösen und Alternativen anzubieten oder schlicht zu dem Problem zu stehen (denn die Therapieplätze in Krefeld sind ständig ausgebucht), verjagte man sie von dem Platz. Der Neumarkt wirkte ungewohnt, so leer wie er nun war.