Fußgängerzone morgens um Neun

Nach dem Arztbesuch noch schnell durch die Fußgängerzone gehuscht, um Brötchen und Nutella bei Kaiser’s zu kaufen. Bereits beim früheren Horten und mittlerweile geschlossenen Kaufhof an der Rheinstraße wird man angequatscht, ob man nicht ein wenig Hilfe für eine Obdachlose hätte. Kopfschüttelnd weiter Richtung Kaiser’s gehetzt, wo an der Kasse die nächsten Milieu-Mitglieder stehen und sich Landfürst und Underberg kaufen. Leichter Ekel befällt mich. Auf dem Weg nach Hause wirft mir ein Subjekt am Friedrichsplatz eine unflätige Bemerkung des Inhalts, was er gerne mit meinem Darmausgang täte, entgegen. Der genaue Wortlaut wird hier aus googeligen Gründen nicht wiederholt, so will ich nicht gefunden und auch nicht beschimpft werden.

Diese Stadt ist so widerlich.

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