Hugo und Henriette

Hugo und Henriette

Es trug sich im Jahre 2009 des Herren zu, dass ich einen neuen Fernsprechapparat erwarb und eines abends gelangweilt auf der Chaiselongue vor mich hin vegietierend auf dem Bedienelement des neuen Geräts herumdrückte. Da forderte es mich auf, einen Namen einzugeben. Gänzlich unkreativ tippte ich “Hugo” ein. So wurde das schnurlose Telephon auch fortan genannt. Zwei Jahre später wurde Hugo ausrangiert und durch Henriette ersetzt. Im April dieses Jahres, am 20.
Freitag, der 13te

Freitag, der 13te

Zwei Wochen ist es jetzt her, dass mein und unser aller Leben auf links gedreht wurde. Und da das bei mir zufällig dieser Freitag war und mir für den ganzen Wahnsinn kein sinnvollerer Titel einfällt, heißt dieser Beitrag jetzt eben so trivial. Anfang März war ich auch noch der Meinung, dass auch dieses Coronavirus nicht schlimmer ist als eine Grippe oder die Wir-werden-alle-sterben-Ankündigungen der letzten Jahre, MERS, Schweinegrippe, EHEC, SARS usw.
My 15 seconds of fame

My 15 seconds of fame

Eigentlich arbeite ich ja zurzeit an meinem Reisebericht von unserem Bergen-Trip im letzten Oktober. Aber TV-bedingt kam die Schreiberei in den letzten Tagen ein wenig ins Stocken. Im norwegischen Fernsehen läuft noch bis Morgen Slow-TV. Minutt for minutt heißt das Format. Für die einen vielleicht das langweiligste für andere das spannendste TV-Format überhaupt. Diesmal ging es auf Reise mit einem Hurtigruten-Schiff um die Insel Spitzbergen. Morgen ist die Reise zuende. Dann haben wir, die Fernseh-Zuschauer, das Schiff mit seiner Besatzung, den Passagieren und dem Fernseh-Team neun Tage und Nächte begleitet, eine Menge Gletscher, Eisberge und Treibeis, karge Landschaft, Wale, Walrosse, Eisbären, Rentiere, Polarfüchse und jede Menge arktische Seevögel gesehen, die Mitternachtssonne und Schneegestöber bestaunt, begleitet von absolut passend ausgewählter, norwegischer Musik, Bemerkungen und Erklärungen des Social-Media-Teams und Tweets von Zuschauern.
Stadtbummel mit Polizeieinsatz

Stadtbummel mit Polizeieinsatz

Seit fast vier Monaten wohnen wir nun schon im Nordwesten von Rostock. Und da wir hier in unserem Ghetto eigentlich alles bekommen, was wir im täglichen Leben brauchen, haben wir uns bisher noch nicht aufgerafft, mal in die hektische, dreckige, überbevölkerte und auch ziemlich weit weg gelegene (ca. 10 km einfache Strecke) Innenstadt zu fahren. Bis heute, denn ein paar Klamotten-Neuanschaffungen waren von Nöten und die konnten wir hier nicht erledigen.
Ein Quell der Freude

Ein Quell der Freude

Eine meiner ersten Amtshandlungen in der neuen Wohnung war die Entfernung des “Bitte keine Werbung!"-Aufklebers. Zumindest so lange man in einer Stadt neu ist, sind die kostenlosen Käseblätter recht aufschlussreich hinsichtlich Stadtleben und was so los ist in der Umgebung. Und so ganz nebenbei sind sie, nicht zuletzt durch die Werbebeilagen, auch noch ein Quell der Freude. Hier ein paar Beispiele: Endlich mal etwas Leckeres bei Burger King! Öhm … ja.
Live aus dem Chaos

Live aus dem Chaos

Das Jahr ist krass. Es ist turbulent, anstrengend und verbunden mit vielen Änderungen und die Zeit rast nur so dahin. In fünf Wochen ist diese Wohnung hier im Spießer-Viertel von Darmstadt Geschichte für uns und es beginnt ein völlig neuer Abschnitt. Ich träume ja schon lange davon, am Meer zu wohnen. Und nun soll dieser Traum endlich in Erfüllung gehen! Na gut, ganz so viel Kitsch wie in meinen Träumen werde ich nicht geboten bekommen.
Marmelade

Marmelade

Lektüre fürs heutige Sonntagsfrühstück: Marmelade ist die streichfähige Zubereitung aus Wasser, Zuckerarten und einem oder mehreren der nachstehenden, aus Zitrusfrüchten hergestellten Erzeugnisse: Pülpe, Fruchtmarkt, Saft, wässriger Auszug, Schale. Die für die Herstellung von 1 000 g Enderzeugnis verwendete Menge Zitrusfrüchte beträgt mindestens 200 g, von denen mindestens 75 g dem Endokarp entstammen. Aus: Konfitürenverordnung KonV Wir sind deutsch, wir regeln das.
Unhappy Birthday

Unhappy Birthday

18 Jahre! Man glaubt es kaum, aber heute wird meine Domain volljährig. Heute vor 18 Jahre habe ich life-sux.org registriert. Nicht dass ich das regelmäßig nachhalten würde, aber bei .org-Domains verlangt der Registrar, dass die Daten jährlich überprüft werden, wofür ich eine E-Mail mit der Aufforderung um Überprüfung der Daten von meinem Provider bekomme. Und eigentlich möchte ich das zum Anlass nehmen, hier endlich mal wieder regelmäßig zu bloggen. Ist ja nicht so, dass nichts passieren würde in meinem Leben.

Game over

Alles weg macht der Mai … Da es mich überfordert, meine Blogs „mal eben“ DSVGO-konform zu machen, ist hier vorerst Schluss. Das betrifft alle meine Webseiten und deswegen werden sie vorübergehend abgeschaltet. Aber keine Sorge, es geht weiter. Ohne WordPress und ohne viel Schnickschnack. Irgendwann.

Auf dem Markt

Kartoffeln hole ich bevorzugt bei uns auf dem kleinen Wochenmarkt, der vor unserem Esszimmerfenster jeden Freitag stattfindet. Die schmecken einfach viel besser als die aus dem Supermarkt. Die letzten, die wir da geholt haben, waren absolut geschmacksneutral. Daher war heute wieder ein Gang zum Markt fällig.