Es ist schon ein paar Tage her, es war irgendwann in der zweiten Jahreshälfte 2014, als der Herr Lebensabschnittsgefährte eine Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter entdeckte, die ein mobiles Whiteboard im Taschenformat finanzieren sollte, das Betabook.

Wir fanden die Idee toll und haben zwei davon vorbestellt. Als die im Mai 2015 ankamen, waren wir zwar ziemlich begeistert davon, Qualität etc. war wirklich gut, aber in der Praxis ergaben sich kaum Einsatzmöglichkeiten und oft gerieten die Teile in Vergessenheit. Der Herr Lebensabschnittsgefährte nahm eines davon mit ins Büro, wo es immerhin für kurzfristigen Notizen benutzt wurde. Das zweite lag überwiegend im Schrank herum.
So weit, so unspannend.
Neulich fragte ein Bekannter des Herrn Lebensabschnittsgefährten nach einer brauchbaren App, mit der man in lauten Umgebungen kurz etwas notieren könne, damit man sich nicht die Kehle aus dem Leib brüllen muss, zum Beispiel beim Bestellen von Getränken.
Uns fielen die Betabooks wieder ein, die es schon lange nicht mehr zu kaufen gibt, keine Ahnung, was aus dem Projekt geworden ist. Da ich nichts dazu finden konnte, ist das wohl ein One-Hit-Wonder gewesen. Da wir die eh nicht benutzen und schon gar nicht zwei benötigen, um sie hier herumliegen zu lassen, hat der Herr Lebensabschnittsgefährte eines davon seinem Bekannten angeboten. Der sagte zu, wir schenkten und schickten es ihm und erhielten nun tatsächlich auch Feedback.
Er war total begeistert von dem Ding und wurde sogar von einer Person darauf angesprochen, die sich das photographiert hat, um sich ebenfalls so etwas zu besorgen.

Da es die Dinger ja nicht mehr zu kaufen gibt, hier nun ein Tipp, wie man sich so etwas relativ leicht selbst machen kann, wenn man mal ein wenig Zeit hat: Beim großen, bösen Online-Händler, den wir eigentlich alle nicht unterstützen wollen, der aber leider oft alternativlos ist, gibt es selbstklebende Whiteboard-Folie in verschiedenen Größen zu kaufen. Irgendein Hardcover-Buch, das nicht mehr benötigt wird, entkernen (alle Seiten raus). Whiteboard-Folie in das Buch kleben. Fertig.
Wer hätte gedacht, dass ich hier mal einen DIY-Tipp poste …
Unser Betabook ist jetzt jedenfalls wieder in meinem Gedächtnis präsent und vielleicht kommt es jetzt doch noch das eine oder andere Mal zum Einsatz, denn es ist wirklich ein tolles und extrem praktisches Teil.