IQ 404

Unsere illustre Familie, bestehend aus einem Lebensabschnittsgefährten, einem Kater, etlichen Litern Fischsuppe, drei Fahrrädern und diversen Computern, die fast alle Namen haben, hat ein neues Familienmitglied bekommen.

Der vorletzte Morgen

Der vorletzte Morgen in diesem Jahr beginnt chaotisch, man könnte auch sagen dark*typisch.

Für gewöhnlich springt der Kater hocherfreut und voller Tatendrang aus dem Bett, sobald einer wach ist, um dann in der Küche sein Ich-bin-kurz-vor-dem-Verhungern-Gebrüll anzustimmen. Jeden Morgen. Sollte er das einmal nicht tun, sollten im Hause dark* eigentlich sämtliche Alarmglocken schrillen.

Unser Wochenende

Expedition ins Bierreich

Am Samstag waren der Lebensabschnittsgefährte und ich mal wieder mit dem Auto einkaufen. Eigentlich machen wir das nur selten, aber den Sack Katzenstreu wollen wir dann doch nicht auf dem Fahrrad transportieren. So fuhren wir erst zu Fressnapf, gingen anschließend im Discounter nebenan die paar Lebensmittel kaufen, die wir fürs Wochenende noch benötigten, dann machten wir noch einen Abstecher in den Baumarkt. Ich brauche dringend neues Klettklebeband für unser Schlafzimmer-Fliegengitter. Danach hatten wir noch für ungefähr eine Stunde das Auto gebucht und so fuhren wir spontan nach Pfungstadt zu Maruhn.

Fuhrpark verkleinert

Als ich 2012 nach Darmstadt zog, brauchte ich ein neues Fahrrad, da mein altes wenige Wochen zuvor von einem Unfallflüchtigen vor dem Büro geschrottet worden war. Gabel und noch einiges mehr verzogen. Der Drahtesel fuhr zwar noch, war aber unter Sicherheitsaspekten eine Katastrophe und wirtschaftlicher Totalschaden. Vielen Dank an den unmündigen Fahrer, der sich aus dem Staub gemacht hat. Möge der Totalschaden mit dir sein! Wie dem auch sei, ich brauchte ein neues, hatte umzugsbedingt wenig Geld und beschaffte mir einen gutaussehenden fahrbaren Untersatz bei real,-.

Montags dicht

Ein Tag, ein Bild hat nicht lange angehalten, und auch mit meinen Reiseberichten bin ich nicht mehr weitergekommen. Zwischen dem letzten Bericht/Bild und dem heutigen Tag lag unglaublich viel Arbeit und ein Urlaub an der Nordsee. Besserung ist eigentlich nicht in Sicht, aber ich versuch’s trotzdem mal.

Leben mit einem 12-Jährigen im Körper eines Mannes

Neulich las ich bei Facebook einen Eintrag von Bastian Bielendorfer und dachte, den könnte glatt ich geschrieben haben: Facebook-Post. Darin zitiert er seine Lebensgefährtin:

„Wie ich mit einem 12Jährigen im Männerkörper zusammenlebe. Der Bericht einer Betroffenen“

Dieses Zitat war mir nicht nur aus der Seele gesprochen, sondern auch die Vorlage für den Titel meines Beitrags. Und wie das im Alltag funktioniert, soll die folgende kleine Geschichte skizzieren.

Happy Valentine’s Day!

Meinen Kaffee habe ich mir heute Morgen selbst gemacht. Mit Blumen kann ich nicht viel anfangen, außerdem frisst die ohnehin der Kater auf. Schmuck will und brauche ich auch keinen und ein Restaurantbesuch auf Kommando ist auch nicht mein Ding. Ich brauche keinen Valentinstag. Der Tag verlief wie die meisten Sonntage bei uns: Wasserwechsel in den Aquarien, ein bisschen Haushalt, mal wieder einen Kuchen backen, was halbwegs Anständiges kochen (heute: Semmelknödel mit Champignon-Rahm-Soße) und nachmittags je nach Laune unterwegs oder daheim.

Radio hören mit dem Informatiker

Mein Leben ist bekanntlich nicht leicht und die Tatsache, dass ich es neuerdings mit einem Informatiker teile, macht es nicht immer leichter. Eine der ganz großen Herausforderungen meines Lebens bestand bis gestern darin, das Radio einzuschalten. Unser „Radio“ sieht nämlich so aus: Kein Schalter, kein Lautstärkeregler, nichts, was man oder frau ohne Hilfsmittel und Anleitung bedienen könnte. Ok, die Lautstärke kann ich immer hin über die angeschlossenen Computer-Lautsprecher regulieren. Aber das war’s dann auch schon.

Wie geleckt

Für gewöhnlich räume ich jeden Tag die Küche auf, spüle sämtliches Geschirr, das nicht in die Spülmaschine kommt, und wische die Arbeitsplatte ab. In der Regel mache ich das zeitnah nach dem Mittagessen, aber manchmal kommt halt etwas dazwischen und wenn das schlechte Zeitmanagement sich mit dem miserablen Gedächtnis zusammen tut, kann es auch mal vorkommen, dass die Küche beim Zu-Bett-gehen immer noch ungeputzt und mir das dann mehr oder weniger egal ist.