Leben mit einem 12-Jährigen im Körper eines Mannes

Neulich las ich bei Facebook einen Eintrag von Bastian Bielendorfer und dachte, den könnte glatt ich geschrieben haben: Facebook-Post. Darin zitiert er seine Lebensgefährtin:

„Wie ich mit einem 12Jährigen im Männerkörper zusammenlebe. Der Bericht einer Betroffenen“

Dieses Zitat war mir nicht nur aus der Seele gesprochen, sondern auch die Vorlage für den Titel meines Beitrags. Und wie das im Alltag funktioniert, soll die folgende kleine Geschichte skizzieren.

Gestern Morgen kam der Lebensabschnittsgefährte freudestrahlend aus der Dusche und teilte mir mit, dass es ein Update für unsere GoPro gäbe. „Aha“, konstatierte ich ohne die vermutlich nötige Begeisterung aufzubringen, „und wie kommst du zu der Eingebung morgens um Sieben Uhr unter der Dusche?“ „Ich habe eine Mitteilung auf meine Pebble bekommen.“ Der vernetzte Männerkörper.

Eine dermaßen wichtige Angelegenheit duldet natürlich keinen Aufschub, das hat keine Zeit bis zum Feierabend, daher wurde das Update noch beim Frühstück installiert. Danach konnte er dann in Ruhe zur Arbeit gehen.

Für einen Kameratest musste wie üblich das Katertier herhalten. Cat-Content zieht immer, daher hier das Video:

Ein Kommentar:

  1. Warum soll er denn auch den ganzen Tag daran denken, dass er abends nicht vergisst, Dir diese Neuigkeit mitzuteilen? Und nachher vergisst er abends auch noch, das Update zu installieren … NIcht auszudenken. Und so hat er es eben gleich getan und hat es aus dem Kopf.

    [War das jetzt meine männliche Seite??? Bin ich eine Männerversteherin? *tststs*]

    Wie fremdgesteuert kann man eigentlich sein? Wie viel Zeit ist vergangen von der Info auf der Pebble bis zur Installation des Updates? Was macht der Anbieter mit dieser Information? Sowas erschreckt mich.

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