my so called life

Staring at the screen

Seit Stunden versuche ich nun schon, einen Beitrag über die Tabletten zu schreiben. Wozu überhaupt, frage ich mich. Das Thema ist so unendlich banal, dass es mich nicht im geringsten interessiert. Wie jedes Thema. Und so mache ich dann auch nichts anderes, als den Bildschirm anzustarren. Wie früher.

Wieder einer…

Eigentlich fing ich damit an, etwas ganz anderes zu schreiben, als ich um 02:34 Uhr meine erfolglosen Schlafversuche vorerst abgebrochen hatte. Das ist jetzt erstmal als Entwurf gespeichert, vielleicht wandert es auch – wie so viele Entwürfe davor – in den Papierkorb.

Jedenfalls hielt ich mitten im Tippen plötzlich inne und öffnete in einem neuen Tab ein paar alte Seiten von früher – was halt noch davon übrig ist. Es kommt eher selten vor, dass ich in die Suizidforen, die ich noch von früher kenne und die bis heute durchgehalten haben, reinschaue. Geschrieben habe ich dort seit Jahren nichts mehr, man guckt halt, wer noch da ist. Die meisten leben ja doch irgendwann einfach weiter.

life-sux.org hat Geburtstag

10 Jahre ist es nun her, dass diese Domain auf meinen Namen registriert und freigeschaltet wurde. Für mich war das Anlass genug, in den letzten Wochen endlich mal etwas zu tun, was ich schon seit … ach, keine Ahnung wieviel Jahren vorhatte und was einer der Gründe war, letztes Jahr dieses WordPress-Ding hier zu installieren: Alles von mir geschriebene und veröffentlichte endlich mal in einer Datenbank zusammenzufassen und nicht auf x HTML-Dateien verschiedenen Layouts kreuz und quer auf Festplatten, CDs, teilweise sogar noch Disketten (jawohl!) und das halbe Internet verstreut zu haben. Daher hieß das hier anfangs im Untertitel auch „Ordnung schaffen“. Und wenn es außer dem Domainnamen noch etwas gibt, was seit 10 und noch viel mehr Jahren Bestand hat, dann mein Unvermögen, einmal Begonnenes zuende zu bringen. Dafür hatte ich mir nämlich – ebenso wie für ein eigenes Layout anstelle des 08/15-Wordpress-Mists – als Deadline den heutigen Tag gesetzt und habe natürlich versagt.

clever timing

Die Idee, am Mittwoch vor Altweiber nach Düsseldorf in einen Discounter für Karnevalskostüme und -zubehör zu fahren, war echt clever. Der Laden war brechend voll, der Sauerstoffgehalt war nahe Null, die Schlangen an der Kasse so lang, dass man ihr Ende nicht sehen konnte, aber die Stimmung war gut.

Unentschlossen

Should I stay or should I go? Ich habe mich lange geziert, aber jetzt doch dazu durchgerungen. Oder doch nicht? Oder doch? So wirklich mein freier Wille ist es nicht, eigentlich verhält es sich wie damals mit meinem ersten CD-Brenner, den ich auch nur gekauft habe, weil ich es leid war, dass mich jeder schief anguckte und gleichsam ungläubig wie seltsam betont fragte: „Du hast keinen Brenner?“ So ähnlich verhält es sich heute, wenn jemand, der den ganzen Tag vor dem PC hockt, keinen Facebook-Account hat.

Buch selbst binden

Hat das schonmal jemand gemacht? Ich würde das gerne mal versuchen, eine Anleitung habe ich auch schon gefunden. Jetzt fehlt mir nur noch das Buch bzw. die Lose-Blatt-Sammlung.

Wie ist dark*?

Wie ist dark*? http://www.graphologies.de/ Wie auch immer sie ist, sie ist wieder da.

Ich wollte das nicht

Eigentlich hatte ich mir nach meiner missglückten Ehe schon geschworen, nie wieder irgendetwas mit Männern zu tun haben zu wollen. Jedenfalls nicht mehr, als mit dem Kfz-Mechaniker, der meine alte Schrottmühle wieder in Gang bringen sollte. Aber gute Vorsätze halten ja bekanntlich nicht länger als bis zur nächsten Versuchung, die mir knapp ein Jahr nach Beendigung meines gesetzlich legitimierten, dadurch aber nicht weniger nervigen, langweiligen und unnötigen Sexuallebens in Form eines suizidalen Internetjunkies (jawoll, gibt noch mehr davon) über den Weg lief.