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Neulich beim Facharzt

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Letzte Woche Freitag bin ich beim Facharzt ohne Vorank√ľndigung aber mit so einer Dringlichkeits√ľberweisung vom Hausarzt aufgeschlagen. Und was soll ich sagen, das hat am K√§fig ger√ľttelt!

Die Schwester an der Anmeldung guckte auf die √úberweisung und pampte sofort rum, wie sie das denn jetzt machen solle, es sei schon halb zehn, es g√§be noch so viele Patienten und so viel zu tun und blablabla. Dann stellte sie fest, dass irgendeine Nummer auf der √úberweisung fehlte und sie erz√§hlte das erstmal alles ihrer Kollegin, nat√ľrlich nicht ohne mehrmals die Augen zu verdrehen und mehrmals √ľber meine Hausarztpraxis und deren Unf√§higkeit zu schimpfen.

Als n√§chstes rief sie beim Hausarzt an, pampte erst die Schwester an der Anmeldung an und schleimte dann meine Haus√§rztin voll, nicht ohne unabl√§ssig die Augen zu verdrehen und den Kopf zu sch√ľtteln. Nach dem Telephonat wurde wieder der Kopf gesch√ľttelt und mehrmals theatralisch “Diese Praxis!” ausgerufen.

Sie schnappte sich meine √úberweisung und ging zur √Ąrztin, berichtete von mir und den Telephonat, erz√§hlte, dass die Schwester “pissig” gewesen sei und sie deswegen mit der √Ąrztin verbunden habe und beschwerte sich lautstark dar√ľber, was f√ľr eine schreckliche Praxis das doch sei. Ich war drauf und dran zu gehen, hatte meine Versichertenkarte schon wieder eingesteckt und wartete nur noch darauf, meine √úberweisung wieder zu bekommen.

Aber dann wollte sie doch meine Karte haben. “Die habe ich schon wieder eingesteckt, weil ich dachte, das wird hier nichts mehr”, erwiderte ich so pampig, wie meine Befindlichkeit es zulie√ü.

Der Gag an der Story: Hinter ihr hängt ein ausgedruckter Zettel an einen Schrank geklebt mit dem Spruch

Gibt’s den Tonfall auch in h√∂flich?

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