NT - Netzwerk-Trottel

Fusselfrei

Irgendwann in 2003 – oder war es doch schon 2004? Keine Ahnung, vor langer Zeit in Berlin jedenfalls startete ich ein Mega-Scan-Event zusammen mit dem darkinchen, um nach etwa 50 eingescannten Photos feststellen zu müssen, dass die Glasplatte meines Scanners dermaßen verfusselt und leicht getrübt ist, dass diese Bilder nicht für die Öffentlichkeit geeignet sind. Da ich relativ selten etwas einscanne, störte mich das Problem nicht weiter; da dieses Problem bestand, scannte ich relativ selten etwas ein. Bis gestern.

Nochmal www.geschreibsel.de

Das mit dem Umzug hat nicht ganz wunsch- und plangemäß geklappt. Die Seiten liegen immer noch auf dem alten Server, von dem ich nicht genau weiß, wem er nun gehört und ob ihn überhaupt noch einer betreut und überwacht. Meine Domain ist zum Halbwaisen mutiert, hat zwar noch einen Besitzer (admin-c, also mich), aber keinen tech-c (technische Betreuung) und zone-c (Betreuung des Nameserver) mehr. Ein ziemlich unglücklicher Zustand für eine Internetadresse, da sie ohne Nameserver orientierungslos vor sich hingammelt, im Klartext für den Webseitenbetrachter nicht mehr existent ist.

Mail aus der Zukunft

Nervig sind sie ja, die Spammer, verfügen aber offensichtlich über herausragende Techniken, schließlich können sie Mails aus der Zukunft schicken: Mail aus der Zukunft

GAU

schleppi ist kaputt. Eine ebenso ungewollte wie unkontrollierbare Bewegung in der linken Hand erfolgte unglücklicherweise als diese gerade die Kaffeetasse hielt, deren Inhalt sich über das arme Notebook ergoss. Dieses kollabierte step by step, erst fiel die Großschreibung aus, dann die gesamte Tastatur, als nächstes die Maus, gefolgt vom Betriebssystem und zu guter Letzt auch noch das BIOS, kurz: Nix (außer den Leuchtdioden für die Kontrolllämpchen) geht mehr. Freundlicherweise durfte ich mir von Schatzi meinen Rechner leihen – bis morgen.

Kopfschmerzen

Gegen halb zwölf werde ich mit höllischen Kopfschmerzen nach einer beschissenen Nacht wach. Um mich herum herrscht bestialischer Gestank nach Moder und Verwesung. Mein Mitbewohner ist gemäß meinen matriarchalischen Anweisungen mit dem Staubsauger in der Wohnung unterwegs. Mich überkommt der Drang, ihm das Gerät in seine rückwärtige Körperöffnung einzuführen. Allerdings dröhnt mein Kopf so sehr, dass ich dazu gar nicht in der Lage bin. Ich kann ja kaum aufstehen, weil durch die aufrechte Körperhaltung die infernalischen Hammerschläge in meinem Kopf diesen zu zerplatzen drohen.

spacig

So, wieder halbwegs gesund. Allerdings habe ich nicht viel mitzuteilen. Als ich vor zwei Jahren mein unbedeutendes, verschissenes kleines Leben noch für interessant genug hielt um es hier öffentlich zu machen, passierte ständig irgendetwas, größere und kleinere Missgeschicke etc. Aber jetzt? Nichts mehr los. Zum Einen mag das daran liegen, dass ich mich weitgehendst von meiner Umwelt abgekapselt habe und die Kontaktpflege außerhalb meiner vier Wände bei Nullkommairgendwas liegt; zum Anderen ist wohl auch die Tatsache, dass ich seit Anfang diesen Jahres nicht mehr alleine wohne, mit verantwortlich dafür, dass ich über mich, das Leben im Allgemeinen und mein Leben im Besonderen kaum noch nachdenke.

tja…

Eigentlich sollte es hier noch weiter gehen. Aber dummerweise ist heute, am 15. Dezember 2002, als ich endlich nach Stress und Internetlosigkeit alles hochladen wollte, was ich in den vergangenen Monaten geschrieben habe, meine Festplatte kaputt gegangen und mein Geschreibsel ist wahrscheinlich auf ewig verloren. Es sei denn, es geschieht ein Wunder, aber Wunder kommen bei mir ja meist eher im negativen Gewand daher. Momentan bin ich jedenfalls reichlich demoralisiert.

Wenn zwei das gleiche tun …

… ist es noch lange nicht dasselbe. sense’s Bruder – seines Zeichens beruflicher PC-Fachmann – hat einmal an der Graphik-Karte gerappelt (Ich habe das mindestens 50-mal getan!). Nun geht sie wieder.

PC-Probleme

Meine Wolke ist wirklich treu. J. und ich waren mit Schatzi bei der Advents-Feier in der Schule und haben zwischendurch eine Zigarettenpause eingelegt. J. ging zuerst raus, ich folgte ca. zwei Minuten später, trat vor das Schulgebäude und … *tropf* In diesem Moment wurde auch J. restlos davon überzeugt, dass Der Liebe Gott diese Wolke auf mich abgerichtet hat. Der Besuch mit Ofen ist wieder da. Allerdings diesmal nicht mit Ofen sondern mit PC.

Nix für mich

Jetzt habe ich doch auch so ein blödes Programm, das meine Festplatte mit Musik füllt. Allerdings war mein erster Download – wie soll es auch anders sein? – nicht so ganz das, was ich haben wollte. Irgendein beschissener Remix. Grmpf. Zweiter Versuch, gleiches Lied, klingt zwar schon besser, ist aber live und somit auch nicht das Objekt meiner Begierde. Ich glaube, ich lösche den Scheiß wieder.