Seit mein Laptop auf Debian 13 upgedatet ist, macht der viele Probleme. Der Zugriff aufs NAS funktioniert nicht mehr wie zuvor. Die VPN-Verbindung zu einem meiner Jobs funktioniert mit Verschlüsselung gar nicht mehr, der über die Docking-Station angeschlossene Monitor geht ständig aus. Und gelegentlich friert das ganze System für mehrere Minuten ein.
Auf das NAS habe ich vor dem Update mittels SMB-Protokoll zugegriffen. Wenn ich das jetzt mache und in meinem Dateimanager auf dem NAS Dateien von einem Ordner in einen anderen mittels drag&drop verschiebe, verschwinden die. Die sind dann in keinem der involvierten Verzeichnisse und auch nicht im Papierkorb, die sind im Datennirvana verschwunden. Jetzt greife ich mittels NFS-Protokoll aufs NAS zu, was ein paar Unbequemlichkeiten für mich mit sich bringt, an die ich mich aber schon einigermaßen gewöhnt habe.
Dass die VPN-Verbindung zu einer Einrichtung, für die ich gelegentlich als Freiberufler tätig bin, nicht mehr mit Verschlüsselung funktioniert, liegt natürlich nicht am Debian, sondern am veralteten Server, der auf der Gegenseite genutzt wird. Debian hat das veraltete Verschlüsselungsgedöns rausgeschmissen, daher funktioniert das jetzt nicht mehr. Da sind auch schon Aktualisierungsbemühungen im Gange, aber bei chronisch klammen Vereinen dauert das.
Ein Grund dafür, dass der ganze Laptop lahmgelegt wird, war die Synchronisations-App von unserem NAS. Die habe ich jetzt aus dem Autostart genommen. So dauert der Start wenigstens nicht mehr mehrere Minuten, was mitunter der Fall war. Aber irgendetwas veranlasst das System immer noch, mitten im Betrieb ohne erkennbaren Auslöser einzufrieren. Und dann geht nichts mehr, noch nicht einmal die Uhr. Das kann dann auch mal fünf bis sechs Minuten dauern, wie man an der stehengebliebenen Uhr ja gut ablesen kann.
Ein hochaktuelles und wirklich nerviges Problem ist allerdings der Monitor an der Dockinstation. Der geht irgendwann im Betrieb einfach aus und nach einer bis mehreren Sekunden wieder an. Manchmal macht er das sieben bis achtmal nacheinander, dann wieder stundenlang gar nicht. Und plötzlich aus dem Nichts fängt er wieder damit an. Wir haben jetzt schon das HDMI-Kabel getauscht, zuerst gegen ein anderes, dann gegen ein DisplayPort-Kabel. Letzteres wurde erst gestern gemacht, da muss ich abwarten, ob das etwas gebracht hat.
In der vergangenen Woche habe ich meine Festplatte aufgeräumt, Dateien, die ich möglicherweise sofort benötigen könnte, aufs NAS verschoben usw. Ich habe ja noch die alte Festplatte, die beim Laptop dabei war. Mit dieser wollen wir ein paar Tests machen. Zunächst ein neu installiertes Debian 13. Vielleicht behebt das ja die Probleme mit dem Einfrieren und dem Monitor. Im nächsten Versuch kommt dann eventuell noch eine andere Linux-Distribution zum Einsatz.
Ich hätte auch nichts gegen einen neuen Laptop einzuwenden. Ein Tuxedo InfinityFlex würde mir gut stehen, so es denn einen etwas leistungsstärkeren Nachfolger vom bisherigen InfinityFlex geben würde.