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Was war inzwischen - KW 2/2021

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Da ist die Woche schon wieder rum und es ist Zeit f├╝r ein Was war inzwischen.

Das Wetter hier in Rostock, wo ich seit 2019 wohne, ist schon deutlich anders als in Hessen oder in NRW. Wir haben hier immer Wind und wenn wir mal keinen Wind haben, haben wir Sturm. Unsere Winter sind tr├╝b und grau. In diesem Jahr gab es die ersten Sonnenminuten am Freitag, den 8. Januar!

Sonne!

Schnee gibt es hier auch nicht viel, aber am Mittwoch gab es immerhin mal wildes Schneegest├Âber - wenn auch nicht genug, dass es liegen bleibt.

Schnee!

Wikipedia hat heute Geburtstag und ist nicht ganz so alt wie mein Blog, es wird n├Ąmlich heute 20 Jahre alt und hat es damit - im Gegensatz zu mir - auch in die Tagesschau geschafft.

Bleiben wir beim Thema Wissen: W├Ąhrend wir fr├╝her vorsichtig die K├╝hlschrankt├╝re schlie├čen oder den kleinen Bruder darin einsperren mussten, hat die Jugend heute ganz andere M├Âlgichkeiten, um herauszufinden, ob das Licht bei geschlossener T├╝re nun ein- oder ausgeschaltet ist.

K├╝hlschrank-Tweet

Und noch etwas in Sachen Bildung: Sch├╝ler eines Internats f├╝r Hochbegabte flogen in der ersten Januarwoche nach England und wurden dort von den Coronavirus-Ma├čnahmen ├╝berrascht. Ist ja auch wirklich ├╝berraschend mit dieser Pandemie. Sie mussten jedenfalls in Quarant├Ąne. Und seit gestern sind sie nun wieder zur├╝ck in Deutschland.

Leicht an der Schl├Ąue vorbeigeschrammt ist eine Gesellschaft in Hameln. Dort beschwerten sich Nachbarn ├╝ber Partyl├Ąrm in einer Wohnung. Die Polizei platzte daraufhin in einen Kindergeburtstag mit 30 G├Ąsten. Ok. Man kann nat├╝rlich Idiot sein und sich ├╝ber geltende Regeln hinwegsetzen. Das ist das eine. Das andere ist die Vorbildfunktion der Brut gegen├╝ber:

Als die Polizei eintraf, versuchten sich die G├Ąste zu verstecken - in Schr├Ąnken und hinter T├╝ren. Eine Frau habe sich gar mit f├╝nf Kindern in einer Toilette eingeschlossen, sagte ein Polizeisprecher im Gespr├Ąch mit NDR 1 Niedersachsen.

Und hier kommt die fast perfekte ├ťberleitung: Die n├Ąchste Truppe flieht nicht vor der Polizei, sondern gleich vor der ganzen Welt: Furrys leben ihren tierischen Kunstfell-Traum. Das sind nicht einfach nur ein paar Leute, die sich gerne verkleiden, sondern eine Gemeinschaft, “die die Vermenschlichung von Tieren gut finden und sich mit Tieren identifizieren k├Ânnen”. Uff.

Und wo wir schon beim Fell sind, kommen wir auch gleich zum Zucker der Woche. Der hat allerdings kein Fell, sondern Federn und einen unglaublich s├╝├čen Watschelgang. Zu sehen sind Magellan-Pinguine, die in einem Football-Stadium herumwatscheln.

Weiteres Federvieh ist auf dem Bild der Woche zu sehen, das heute Morgen am Nienh├Ąger Strand entstanden ist. Da waren wir n├Ąmlich vor der Arbeit, um uns die steife Brise um die Nase wehen zu lassen und die etwas aufgew├╝hlte Ostsee zu bestaunen.

M├Âwen am Ostseestrand

Und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man sogar auch die Fortuna sehen, die gerade vor unserer K├╝ste liegt.

M├Âwen und Fortuna

Das ist das Verlegeschiff f├╝r Nord Stream 2. Letzten Sommer lag sie hier in Rostock im ├ťberseehafen. Unten im Bild vor den zwei Aida-Schiffen, die zu dem Zeitpunkt ebenfalls hier lagen.

Aida-Schiffe und Fortuna

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