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From bed to worse

 ·  ☕ 1 Minuten zum Lesen  ·  ✍️ dark*

Um 03:12 Uhr habe ich das letzte Mal auf die Uhr gesehen. Danach hat es noch ein Weilchen gedauert, bis ich endlich eingeschlafen bin. Um 06:15 Uhr klingelte der Wecker. Keine guten Voraussetzungen für einen guten Tag.

Harte Flashbacks in die Zeit, in der das Standard war, in der ich nur selten mehr als drei Stunden pro Tag geschlafen und oftmals auch eine Nacht ganz ausgelassen habe. Das macht es schwierig, den Tag zu bestreiten. Das macht es nahezu unmöglich, zu funktionieren. Man kämpft sich irgendwie durch, man ekelt sich durch den Tag.

Mittlerweile bin ich zu alt für diesen Scheiß, mein Körper macht das nicht mehr mit. Ich brauche meinen Schlaf. Früher bin ich trotz Schlaflosigkeit zur Höchstform aufgelaufen, war ziemlich produktiv, wenn auch nur in meiner Welt. Menschen um mich herum waren Hölle. Heute dümpele ich durch die Stunden und warte darauf, dass es Abend wird und ich zu Bett gehen kann. In der Regel folgt auf eine schlechte eine gute Nacht mit viel Schlaf und alles ist wieder im Lot.


dark*
geschrieben von
dark*
don't expect a bright light