Lastwagenladungen voller Geld

hat der Handelskonzern Metro AG aus Österreich importiert, weil Deutschland nicht genug hat. Letzteres gilt nicht nur für die unangenehmen Zahlenkolonnen der alljährlichen Haushaltsdebatten, sondern auch für unsere real existierenden Münzen, wie dem verlinkten Artikel zu entnehmen ist.

Wie lernresistent sind die Obrigkeiten in diesem Land eigentlich, frage ich mich. Schließlich hat man anläßlich der Euro-Umstellung im Jahre 2002 bereits festgestellt, dass die Deutschen Millionen von sogenannten Schlafmünzen horten, und es braucht weder ein Hochschulstudium noch eine Sonderkommission um sich ausrechnen zu können, dass diese Gewohnheit unabhängig von der aktuell gültigen Währung ist. Ergo hatte man zwei Jahre Zeit, sich auf die Situation einzustellen und entsprechende Mengen zu prägen.

Ich gehöre übrigens auch zu diesen Sammlern und habe hier eine Flasche rumstehen, die derzeit zu etwa einem Siebtel gefüllt ist und rund 300 Euro in Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent beinhaltet. Da wir nächsten Monat verschiedene Möbel und diversen Kleinkram, den man anläßlich eines Umzugs halt braucht, anzuschaffen gedenken, reizt es mich ungemein, der Aufforderung der Bundesbank nachzukommen, verstärkt Münzen für Einkäufe zu nutzen.