1. Advent

Auf dem Tisch brennt traditionell das erste Teelicht im schmucklosen Holz-Teelichthalter, der passenderweise für vier Teelichter gemacht ist.

advent

Im Kühlschrank ist noch ein Ei. Irgendetwas hatte ich mit diesem Ei vor, ich habe nur leider vergessen, was das war. So entschieden wir uns, das Ei zu kochen, mit der Eierharfe aufzuteilen und auf zwei Scheiben Toast zu verteilen. So weit ist es mit uns gekommen, dass wir uns ein Frühstücksei teilen müssen. ;-)

Während das Ei in der Mikrowelle garte, deckten wir den Tisch und öffneten die Türchen von unserem Adventskalender, die dieses Jahr im Flur hängen. (Für einen Adventskalender ist man nie zu alt!)

adventskalender

Meine Schokolade stürzte sich in selbstmörderischer Absicht zu Boden, sobald sich die Tür öffnete. Zu meinem großen Glück war das Katertier damit beschäftigt, in der Küche auf Schinken zu hoffen. Schließlich hechtet er für gewöhnlich zu allem, was auf den Boden fällt, und was irgendwie fressbar erscheint, wird sofort vertilgt.

Aus der Küche war ein lautes „Plopp!“ zu hören. Das Ei! Von einem unscheinbaren Hühnerwelpen hatte es sich zu einer Hauptfigur aus „Don’t try this at home!“ entwickelt. Die ganze Mikrowelle war eingesaut! Statt Toast mit Ei zu mampfen, war putzen angesagt. Vor lauter Groll habe ich vergessen, das Desaster zu knipsen. Daher hier ein Archivphoto, das mein Freund vor einigen Monaten gemacht hat. Er wird noch als der Hühnerwelpenmikrowellenmörder in die Geschichte eingehen. ;-)

eieiei

Zum Mittagessen wollte ich panierte Schnitzel machen, blöderweise fehlte mir ein Ei. Wir entschieden uns kurzfristig um und bereiteten das Gericht zu, das für Montag vorgesehen war: Geschnetzeltes mit Champignons und Spätzle. Dann gibt’s die Schnitzel halt morgen.

weihnachtsmarkt

Nachmittags gingen wir auf den Weihnachtsmarkt. Es war schön und voll: voll schön und schön voll. Immerhin habe ich endlich die Holzbrettchen für unsere Racelett-Pfannen gekauft und mal wieder ein Glas Heidehonig. Den gab’s früher immer von meinen Großeltern aus der Lüneburger Heide importiert. Sehr lecker und nicht vergleichbar mit dem Zeugs aus dem Supermarkt, kann ich nur empfehlen! Über den Luisenplatz gingen wir dann zurück. Leider war das Licht vom Langen Lui aus, der sieht nämlich immer ganz hübsch aus in der Weihnachtszeit. Dafür habe ich hier auch noch mal Archivbilder vom Weihnachtsbaum und dem Langen Lui sowie dem Luisencenter mit Beleuchtung.

lui

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