Was war inzwischen – KW 44 + 45

Wegen Stress mit Qualitätsmanagement, Familienmanagement, Haushaltsmanagement und schlechtem Zeitmanagement bin ich in der vergangenen Woche nicht dazu gekommen, etwas zu veröffentlichen. Daher gibt es diese Woche eine Doppelfolge.

Nach Jahrhundertstürmen, Jahrhundertfluten, Jahrhunderterdbeben mit Jahrhunderttsunamis wurde der Taifun Haiyan am Freitagmorgen trotz gemessener Böen von bis zu 379 km/h nur lapidar als „bislang stärkster Sturm dieses Jahres“ oder auch „heftigster Sturm des Jahres“ bezeichnet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen gab es ja auch noch nicht allzu viele dramatische Bilder und nur wenige Tote. Anscheinend hoffte man in der Presse auf mehr, bevor das das Jahrhundert-Prädikat vergeben wird. Aber auch jetzt im Nachhinein ist die Presse erstaunlich zurückhaltend mit den Begrifflichkeiten, mit denen man sonst versucht, Katastrophen noch mehr zu dramatisieren. Dabei beginnen die Probleme auf den Philippinen erst richtig. Und was man auf den Bildern sieht, ist hochdramatisch.

Als ich in grauer Vorzeit mal in einer kakerlakenverseuchten Bude hauste, hätte ich reich werden können, steinreich! Ich hätte die Viecher züchten und verticken sollen! Und was habe ich stattdessen gemacht? Lest selbst!

Und noch ein wenig Geschreibsel von mir selbst, das gerade wieder in die Aktualität exhumiert wurde: Heute vor neun Jahren, wurde der Tod Arafats bekannt gegeben.

Wenn man aus dem Landtag geflogen ist, muss man ja irgendwie auf sich aufmerksam machen. So kam es wohl zu dem seltsamen Vorschlag von der Partei DIE LINKE, St. Martin abzuschaffen bzw. politisch korrekt umzubenennen. Ich schlage vor, dass doch alle, die sich von unserer Kultur und unseren Traditionen gestört fühlen, einfach das Land verlassen – unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Parteizugehörigkeit, Hautfarbe, Religion oder Herkunft. Und nehmt bitte die Ex-Betroffenheitsbeauftragte mit, die wäre ein guter Häuptling für euch. Langsam reicht’s!

Wenn man politisch nur noch unter „ferner liefen“ in den Nachrichten auftaucht, kann man sich auch in Szene setzen, indem man nach Russland reist und Amerikas Staatsfeind Nr. 1 besucht und die Asyl-Debatte wieder aufwärmt. Gebt dem Ströbele doch um Himmels Willen sein Hanf zurück, damit er sich bekifft irgendwohin zurückziehen kann und man den nicht mehr im TV ertragen muss!

Letzte Woche habe ich mir die MP3-Version von Eminems neuem Album gekauft. Absolut hörenswert! Eigentlich bevorzugte ich bisher Datenträger, aber hier in der Wohnung ist gar kein CD-Player mehr aktiv und all unsere CDs sind digitalisiert, also beschloss ich, die Arbeit und 3,00 Euro zu sparen. Meine Favoriten bewegen sich im Mittelfeld des Albums und sind die Songs 5 – 12.

Ansonsten arbeite ich noch an zwei Reiseberichten nach Dead Man’s Town in Sachen Gammelfleisch. Dem geht’s übrigens – bis auf Muskelkater im Unterarm vom Schütteln der Wiimote – „den Umständen entsprechend gut“.

Da zwei Wochen rum sind, gibt’s auch zwei Portionen Zucker:

Das Photo der Woche ist heute eher für die weibliche Leserschaft. Es zeigt die Dekoration in einer der Damentoiletten im Loop5, dem nahegelegenen Einkaufszentrum, in dem wir am Samstag die Kreditkarte des Lebensabschnittsgefährten einem Stresstest unterzogen haben:

deko

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