Was war inzwischen – KW 46

Am Montagabend hau ich noch schnell den Wochenrückblick raus, weiß ich doch wieder einmal nicht, ob ich nächste Woche dazu kommen werde, da ich am Montag nicht zuhause bin. So viel tun müssen, so viel tun wollen und so wenig Zeit. Ich brauche 48-Stunden-Tage!

Bei t3n versucht man es schmackhaft zu machen, das Bloggen: 10 gute Gründe, noch heute damit anzufangen. Besonders Grund Nr. 5 ist ein guter Grund, noch heute mit dem Bloggen anzufangen: 5. Keine Lust zu schreiben? Wenn das kein triftiger Grund für einen Blog ist …

Leicht verwirrt war ein 86 Jahre alter Franzose, der in Metz falsch abbog und versehentlich in Darmstadt landete. Ich habe ja schon einen Orientierungssinn wie ein Bleistift, aber über 200 km lang auf der falschen Fährte zu sein, habe ich auch noch nicht geschafft.

Langjährige Leser erinnern sich vielleicht an den Prolet aus dem Dachgeschoss, der mir in mancher Nacht das Leben schwer machte, als ich noch mit dem Ex-Mitbewohner zusammen wohnte. Einer ehemaligen Nachbarin hat er sogar die Lippe blutig geschlagen, als sie sich über die laute Musik beschwerte. (Sie wohnte direkt unter ihm und bei ihr hüpften die Gläser durch die Vitrine.) Der Typ war einer der Gründe, warum ich auch der WG ausgezogen bin. Zwei oder drei Wochen nach mir zog er übrigens auch aus. Anyway, jedenfalls wurde ich heute auf witzige Art an ihn erinnert: Beziehungsdrama im Vorderhaus, der neue Serienkracher. (Hätten wir solche Zettel aufgehangen, hätte die Koksnase uns vermutlich alle umgebracht.)

Erste Ladung Facebook-Likes erreicht die Philippinen

Makaber? Es geht noch schlimmer, denn während das da oben Satire ist, meinte die Bachblüten-Seite es ernst: Blachblüten gegen Kindesmissbrauch. Allerdings hat man mittlerweile das „Produkt“ aus dem Angebot genommen:

bachblueten

Kommen wir mal wieder zur Politik. Zogen sich Koalitionsverhandlungen immer schon so lange hin oder kommt mir das diesmal nur extrem lange vor? Die Geister scheiden ja unter anderem am Mindestlohn und der sogenannten Homo-Ehe (schreckliches Wort). Ich bin bei beidem mehr als skeptisch. Ein flächendeckender, einheitlicher Mistlohn von 8,50 € ist vielleicht auf dem platten Land noch ganz brauchbar, spätestens in München aber blanker Hohn. Leider verwechseln viele Menschen Gleichbehandlung, Gleichstellung oder auch Chancengleichheit immer wieder mit Gleichmacherei. Das gilt auch für die Ehe unter homosexuellen. Eine rechtliche Gleistellung und Gleichbehandlung ja, unbedingt, aber warum muss es genauso heißen? Ich sehe das ähnlich wie Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, in einem Interview in der RP ausdrückte:

homo-ehe

Und wo wir schon politisch sind: Das Freihandelsabkommen mit den USA darf auf gar keinen Fall zustande kommen! Warum kann man hier nachlesen: TAFTA – die große Unterwerfung

Auch passend zum Thema: The Illusion Of Choice

Nach so viel Ernsthaftigkeit gibt es noch etwas passend zum Thema Handel und Konsum für die Lachmuskeln:
https://www.youtube.com/watch?v=-KSRJ1UnZLg

Die wöchentliche Zuckerdosis ist in zwei Lager geteilt, für Katzen- und für Hundliebhaber getrennt:

http://www.youtube.com/watch?v=i1DLlTYA4ww

Das Photo der Woche stammt aus der Rubrik „Ich esse nichts, das einen Namen hatte“:

koki

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