Es kann jeden treffen

Gestern schrieb ich, dass viele BA-Mitarbeiter sich der Tatsache nicht bewusst sind, dass sie schon in einem halben Jahr als Bittsteller auf der anderen Seite des Schreibtisches sitzen könnten. Dazu fällt mir ein Mann ein, den ich anläßlich einer Qualifizierung im Rahmen meiner Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (volksmundlich Ein-Euro-Job genannt) kennengelernt habe.

Der Typ hat irgendwann mal Pädagogik oder sowas studiert, gute Jobs gehabt und sich nebenbei sozial engagiert. Im Lauf der Jahre hat er sich darüberhinaus SAP-Kenntnisse sowie Fähigkeiten im Qualitätsmanagement-Bereich angeeignet. Vor etlichen Jahren war er Vorstandsmitglied in der sozialen Einrichtung, in der ich meinem Ein-Euro-Job nachgegangen bin.

Heute arbeitet er bei der Caritas. Als Ein-Euro-Jobber.

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