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Veränderungen

 ·  ☕ 3 Minuten zum Lesen  ·  ✍️ dark*

Es ist wiedermal so weit - ich brauch Veraenderung. Daher ist meine Homepage derzeit down. Es wird sie wieder geben, wenn auch auf einem anderen Server und unter eigener Domain.

Veraenderungen..

Ein Zwang (?), der mich schon mein ganzes beschissenes Leben begleitet, ebenso wie der Wunsch, dieses Scheissleben nicht leben zu muessen. Sicher ein Bestandteil der Negierung meiner selbst. Durch die Veraenderungen habe ich immer versucht, mein Leben etwas ertraeglicher zu gestalten, bin aber jedesmal gescheitert und an den Ausgangspunkt zurueckgefallen. Aendern konnte ich eh nur die aeusseren Umstaende, aber selbst wenn diese noch so positiv schienen - die latente Lebensmuedigkeit, die Unfaehigkeit ein ertraegliches Leben zu fuehren und die Todessehnsucht sind geblieben. Hilflose Versuche vor mir selbst zu fliehen sind diese Veraenderungen, sonst nichts. Selbstredend, dass diese Fluchtversuche sinnlos sind, ich nehme mich immer mit, egal wohin ich gehe, egal was ich mache, egal was ich nach aussen versuche zu sein. Ich bleibe immer ich, kann mich und meine Gedanken nicht aendern, kann den Lebensekel und die Todessehnsucht dadurch nicht abstellen.

Some things will never change..

Jetzt sind mein Ehrgeiz und Kampfgeist down, ich habe keine Kraft und auch keine Lust mehr, einen weiteren Lebensversuch zu starten, und mein Interesse daran, diese nochmal zu rebooten, liegt bei Null. I’ve given up. Wozu auch? Wozu ein Leben ertragen, das nie gewollt wurde? Nicht von mir und auch nicht von denen, die es gezeugt haben, eine Tatsache, die mir schlagkraeftig eingepraegt wurde.

Warum ich dieses Leben dennoch versuche, solange wie irgendmoeglich zu ertragen? Weil ich einem Menschen nicht die Moeglichkeit nehmen moechte, ein glueckliches (?) Leben zu fuehren. Weil ich diesem Menschen nicht erklaeren kann, wie es mir geht, weil dieser Mensch es nicht verstehen koennte. Wie denn auch? Wuerde Verstehen nicht bedeuten, ebenso zu empfinden? Auch wenn ich es nicht mehr mitbekommen wuerde, dass dieser Mensch vielleicht so sehr unter meinem Tod leiden wuerde, dass er aehnlich empfindet wie ich, ist die Moeglichkeit, dass es so sein koennte, fuer mich unertraeglich. Dieser Gedanke hat es mir bisher unmoeglich gemacht, mein Leben zu beenden. Gleichzeitig macht dieser Gedanke mein Leben noch unertraeglicher und bringt mich dem Ende naeher..

Ein Paradoxon? Nur ein Beispiel fuer die Widerspruechlichkeit meiner Gedanken- und Gefuehlswelt.

Selbstlosigkeit? Ich nehme mich wichtig, sehr wichtig sogar, bin ich doch das einzige Wesen, dass ich mein ganzes Leben lang ertragen muss, vom ersten bis zum letzten Atemzug. Wer also sollte sonst das wichtigste Wesen fuer mich sein, wenn nicht ich?

Nun ja, ich hoer jetzt lieber auf, widme mich wieder meinem alltaeglichen Dahinvegetieren, in dem jeder neue Tag einen neuen Kampf bedeutet. Ein Kampf gegen das Leben, ein Kampf ums Ueberleben, ein Kampf gegen mich selbst oder fuer mich selbst? Anyway, ein sinnloser Kampf..

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