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Neues Smartphone am Start

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Tiefes Seufzen …

Nun habe ich es doch getan, ich habe mir notgedrungen ein neues Smartphone kaufen mĂŒssen. Der Akku von meinem Windows Phone gibt immer mehr den Geist auf und ein neuer ist dafĂŒr natĂŒrlich nicht mehr zu bekommen. Mit dem Android-Hilfs-Smartphone vom LebensabschnittsgefĂ€hrten kann man keine Photos machen, da die defekte Kamera fĂŒr ihn der Grund war, sich ein neues Smartphone zuzulegen. Eine zeitlang bin ich mit zwei GerĂ€ten durch die Gegend gelaufen, eins zum Knipsen und eins fĂŒr den Rest, und stellte fest, dass dieses geteilte Online-Leben nichts fĂŒr mich war. Insbesondere meine Accounts in den mehr oder weniger sozialen KanĂ€len und auch das Bloggen hĂ€tten auf Dauer arg darunter gelitten. Eine andere Lösung musste her.

Ich kaufe ja gerne hochwertige, gute GerĂ€te, konnte mich aber nicht dazu aufraffen, fast 1000 Euro auszugeben fĂŒr ein Betriebssystem, das mir zutiefst widerstrebt. FĂŒr einen Gegenstand, von dem ich nicht restlos ĂŒberzeugt bin, wĂ€re mir das zuviel Geld. Dasselbe gilt ĂŒbrigens fĂŒr das aktuelle Microsoft-GerĂ€t, das jetzt auf den Markt kommt, das Surface Duo. Der grĂ¶ĂŸte Wermutstropfen ist natĂŒrlich auch hier wieder, dass darauf ein Android lĂ€uft. Aber das GerĂ€t selbst ist im Großen und Ganzen schon wirklich schick und wĂŒrde mir auch zusagen. Allerdings hat Microsoft hier ein GerĂ€t rausgehauen, das fast 1.500 Euro kostet, aber nur eine eher mittelmĂ€ĂŸige Kamera verbaut hat. Ein ungeliebtes OS und eine mittelmĂ€ĂŸige Kamera fĂŒr exorbitant viel Geld kam ebenfalls nicht in Frage.

Im Januar hatte ich fĂŒr ein paar Wochen ein PinePhone von einem Bekannten des LebensabschnittsgefĂ€hrten zum Testen hier. Prinzipiell bin ich demgegenĂŒber nicht abgeneigt, aber das steckt noch arg in den Kinderschuhen. Ich fĂŒhlte mich ein wenig an meinen Linux-Rechner im Jahr 2000 zurĂŒckversetzt. Die Entwicklung werde ich auf jeden Fall im Auge behalten und das Thema ist fĂŒr mich noch nicht durch, aber aktuell ist das keine Alternative.

Was also tun?

Ich entschied mich fĂŒr einen Kompromiss und kaufte mir ein preisgĂŒnstiges Smartphone aus der Droidenwelt mit einer brauchbaren Kamera fĂŒr unterwegs. Mein geliebtes Windows Phone, dessen Photos mir nach wir vor viel besser gefallen, als alles, was ich sonst sehe, bleibt zumindest als Urlaubs- und Reisekamera erhalten. Aber eben auch nur als solche. Mein preisgĂŒnstiger Kompromiss stammt aus dem Hause Samsung und gehört seit Dienstag zur Familie.

Samsung Galaxy A31

Das Vorjahresmodell ĂŒbrigens, wofĂŒr es ein paar GrĂŒnde gibt. Einer davon ist das Display. Im A32 ist ein TFT-Display mit einer Auflösung von 720 * 1600 Pixeln verbaut. Uff. Im VorgĂ€nger ist ein AMOLED-Display mit 1080 * 2400 Pixeln. Ansonsten liest sich die Ausstattung kaum anders als die des VorgĂ€ngers, der aber aktuell rund 100 gĂŒnstiger zu haben ist. Und so fiel die Wahl auf das A31.

Samsung Galaxy A31

Da sich im dem schicken GehĂ€use ja immer noch ein Android-GerĂ€t verbirgt, hatte ich es mit der Einrichtung nicht so wahnsinnig eilig und bin auch immer noch nicht fertig damit. Aber wenigstens habe ich nun wieder ein GerĂ€t, mit dem ich alles machen kann. Die Kamera ist soweit okay, damit kann ich fĂŒr tĂ€gliches Geknipse leben. Wie zufrieden ich damit sein werde, weiß ich allerdings noch nicht. Heute Morgen wollte ich eigentlich mal einen Kamera-Vergleich machen und bin mit beiden GerĂ€ten, dem Windows Phone und dem Samsung-Teil rĂŒber in den Park getrabt. Aber blöderweise gestaltete sich das Wetter heute Morgen ziemlich knipsunfreundlich. Und daher schließe ich den Beitrag ab mit dem ersten Photo-Fazit: nebulös.

Samsung Galaxy A31

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