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Online-Tagebuch

 ·  ☕ 2 Minuten zum Lesen  ·  ✍️ dark*

Yep! Ein Tagebuch. Allerdings hab ich ihm nur eine Seite gewidmet, da der Tagesablauf nur unwesentlich variiert und eventuelle Highlights - die meist ebenso unerwartet wie unerwünscht in mein Dasein dringen - ohnehin an anderen Stellen schriftlich festgehalten werden. Außerdem finde ich Online-Tagebücher doof.

Daher hier nur ein kurzer Abriss meines alltäglichen Dahinvegetierens:

vormittags beschissen fühlen

nachmittags noch beschissener fühlen

abends wieder beschissen fühlen

nachts ein kleines tief

morgens dann wieder beschissen fühlen

Ach ja, schlafen … fast vergessen. Aber die durchschnittlichen drei Stunden täglich sind auch nicht weiter erwähnenswert und auch nicht wirklich besser, da sie bisher jedesmal ein Aufwachen zur Folge hatten. Die leichte Verbesserung zwischen “noch beschissener fühlen” am Nachmittag und “wieder beschissen fühlen” am Abend ist darauf zurueckzuführen, dass ich irgendwann in dieser Zeit online und in den Chat gehe und nebenbei einen Rundgang durch diverse Foren (je nach Tagesform kürzer oder länger) mache.

Ausnahmezustand Donnerstag:

Nun, donnerstags muss ich immer Real Life spielen. Gegen 16:00 h (eigentlich schon viel zu spät) schleppe ich meine alten Knochen mühsam und ohne jede Freiwilligkeit unter die Dusche, ziehe danach irgendetwas an, Haare fönen (geh nicht mit nassen Haaren aus dem Haus, Kind, du holst dir sonst den Tod, haha) und bringe meine Tochter zum Sport.

Da ich mich mit Übermuttis, schreiende Pampers-Stinker an der Hand, genauso wenig austauschen kann wie mit den alleinerziehenden Pseudo-Depri-Müttern mit ihren alleinverzogenen Quälgeistern vertreibe ich mir die 75 unendlich langen Minuten mit meinem allwöchentlich gleichen Rundgang: Bei Romeo (er sieht einfach schnuckelig aus) eine Telephon-Karte kaufen, um wenigstens einmal in der Woche zu lächeln; diverse Läden durchschlendern, um mir vielleicht irgendetwas zu kaufen, von dem ich mir gerade einbilde, es zu brauchen; und zum Schluss noch ein paar Überlebensmittel besorgen, derart vorratsmäßig geplant, dass ich erst nächsten Donnerstag wieder einkaufen muss, was bisher noch nie geklappt hat, irgendetwas fehlt immer.

Allerdings hab ich mich dann später umentschieden.

ABER: Es ist immer noch kein Tagebuch. Älis sagt, es heißt Weblog. Und hier ist alles handgestrickt.

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