Was war inzwischen – KW 49

Auch diese Woche war wieder voller Stress! Obwohl ich ja immerhin verkünden kann, dass das Gammelfleisch seit der vergangenen Woche zuhause weiter gammelte … äh … auskurierte und ab heute wieder arbeiten geht. Das macht den Alltag zwar bedeutend leichter, aber da im Möbelhaus viel zu tun war, hatte ich auch nicht so richtig Zeit für irgendetwas. Irgendwann wird das hoffentlich wieder anders.

Letzte Woche stand in der SZ, dass Daimler nun etwas chinesischer wird. „Ach du Scheiße!“, kann ich dazu nur sagen. Wenn auf dem Sektor genauso ein Billigscheiß aus dem Land des Lächelns kommt, wie in so vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens auch, muss ich wohl mal meine bevorzugten Autowünsche überdenken.

Ein in meinen Augen sehr vernünftiges Urteil hat das AG München gesprochen. Es hat entschieden, dass eine Fahrradfahrerin die Alleinschuld an einem Unfall trifft. Diese hat an einem Kreisverkehr zum Linksabbiegen die verbotene Abkürzung genommen und wollte gegen die Fahrtrichtung fahren, wobei sie von einem Auto über den Haufen gefahren wurde. Den Autofahrer trifft keine Schuld, die Klage auf Schmerzensgeld wurde abgewiesen. Es gibt doch noch Gerechtigkeit!

Diese (also die Gerechtigkeit) habe ich schmerzlich vermisst, als das OLG Schleswig am 5. Juni dieses Jahres urteilte, dass eine Radfahrerin eine Teilschuld traf, weil sie keinen Helm trug. Hallo? Justitia gerade auf Klo gewesen? Noch gibt es hierzulande keine Helmpflicht für Radfahrer und auß der bloßen Tatsache, dass das Schädel-Hirn-Trauma „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ verringert worden wäre, eine Mitschuld zu konstruieren, finde ich ein starkes Stück! Würde ein Fußgänger eine Ritterrüstung tragen, wären seine Verletzungen ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit geringer, wenn ich ihn am Zebrastreifen umniete. Denn eines muss man sich bei diesem Urteil nur vor Augen halten, damit einem echt übel wird: Die Fahrradfahrerin hat sich vollkommen gesetzeskonform verhalten, während der Autofahrer die Türe öffnete, ohne dabei ausreichend auf den Verkehr zu achten. Ich finde dieses Urteil unglaublich!

Da lob ich mir doch diesen netten Pelikan, der nur einen simplen Mundraub begeht, und den hoffentlich kein Gericht der Welt, außer vielleicht das OLG Schleswig, dafür verurteilen würde:

Und noch eine üble Geschichte aus der Juristerei, die aber hoffentlich gut ausgehen wird: Karl Dall wurde der Vergewaltigung bezichtigt und wenn man sich dieses Interview durchliest, bekommt man wirklich Zweifel, ob an der Story überhaupt irgendetwas dran ist. Was Frauen, die Vergewaltigungen erfinden, den Männern antun, ist mindestens genauso schlimm, wie tatsächlich stattgefundene Sexualverbrechen.

Hier jetzt einen passenden Übergang zur Tagesordnung zu finden, ist nicht ganz einfach, also mache ich einen Cut und komme zum Zucker der Woche. Dieser trägt in der 49. KW wieder einen schwarz-weißen Frack und Flügel. Und nach einer spannenden Schmetterlingsjagd

ist er kurz vor dem Einschlafen. :-)

Das Bild der Woche zeigt mein 60-cm-Weihnachtselend, das dieses Jahr mit Figuren aus dem Super Mario Land geschmückt ist und an Nikolaus aufgebaut wurde:

nikolaus

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