Leben mit einem 12-Jährigen im Körper eines Mannes

Neulich las ich bei Facebook einen Eintrag von Bastian Bielendorfer und dachte, den könnte glatt ich geschrieben haben: Facebook-Post. Darin zitiert er seine Lebensgefährtin:

„Wie ich mit einem 12Jährigen im Männerkörper zusammenlebe. Der Bericht einer Betroffenen“

Dieses Zitat war mir nicht nur aus der Seele gesprochen, sondern auch die Vorlage für den Titel meines Beitrags. Und wie das im Alltag funktioniert, soll die folgende kleine Geschichte skizzieren.

Radio hören mit dem Informatiker

Mein Leben ist bekanntlich nicht leicht und die Tatsache, dass ich es neuerdings mit einem Informatiker teile, macht es nicht immer leichter. Eine der ganz großen Herausforderungen meines Lebens bestand bis gestern darin, das Radio einzuschalten. Unser „Radio“ sieht nämlich so aus: Kein Schalter, kein Lautstärkeregler, nichts, was man oder frau ohne Hilfsmittel und Anleitung bedienen könnte. Ok, die Lautstärke kann ich immer hin über die angeschlossenen Computer-Lautsprecher regulieren. Aber das war’s dann auch schon.

Spaß mit dem Telekom-Login

Mich überfordert der Login bei der Telekom mit schöner Regelmäßigkeit. Da wäre einmal das Problem, dass dies die einzige Seite im gesamten Internet ist, deren Zugangsdaten ich mir ums Verrecken nicht merken kann. Daher bekomme ich schon zitternde Hände und Schweißausbrüche, wenn ich das Telekom-Login-Fenster sehe!

Frisch aus Kalifornien

Zu Weihnachten habe ich von meinem Freund meine Wunsch-Tastatur bekommen, die K360 Indigo Scroll von Logitech. Dass es ausgerechnet diese sein musste, lag zum einen am kompakten Design, das auf meinem Schreibtisch weniger Platz in Anspruch nimmt als eine Standardtastatur, aber dennoch über einen Ziffernblock und alle benötigten Tasten verfügt, und natürlich die Farbe! Nun fehlte nur noch die passende Maus dazu.

Unvorsichtig

Da war ich einmal unvorsichtig im Umgang mit Installationsdateien auf Windows, und schon hatte ich mir eine dieser blöden und äußerst nervigen Toolbars versehentlich mitinstalliert. Ab heute ist wieder Schluss mit „Klick, klick, klick, nerv mich nicht, klick, klick“, ab heute wird wieder gelesen, was in den Installationsfensterchen und -meldungen steht. Versprochen!

Ich bin jetzt schneller

Ein paar Tage war ich dank Unterstützung der Telekom ohne Internet. Die Umstellung auf DSL 6000 erfolgte nicht – wie vereinbart und schriftlich bestätigt – zum 15.03.2007 (also heute), sondern schon einige Tage früher. Das mag zunächst erfreulich klingen, ist es aber nicht für jene, deren Hardware bei dem Tempo nicht mithalten kann. Zu denen zählte ich natürlich. Nun habe ich aber endlich ein neues – und viel schickeres! – DSL-Modem.

Unergiebig

Fast zwei Wochen lang habe ich – neben anderen Tätigkeiten – an einem Script gebastelt, welches es auch für DAUs möglich macht eine Tabelle aus einer Access-Datenbank in eine MySQL-Datenbank zu importieren – inklusive Datum im ISO-Format und allem, was der DurchschnittsDAU so braucht. Gestern war mein Script fertig. Beim Erstellen der aktuellen Access-Tabelle fand ich dann endlich die Funktion zum Konvertieren des Datums, die meine zweiwöchige Arbeit ad absurdum geführt hat.

Excel

Als Hausaufgabe soll meine Tochter eine Tabelle in Excel anlegen. Schön und gut. Was aber tun die Kinder, deren Eltern nicht ein 279,00 Euro teures Produkt (Stand Juni 2005) besitzen (die Schüler-Version von Office 2003 kostet immerhin noch 140 Euro), oder gar einen Linux-Rechner, auf dem man Excel gar nicht installieren kann?