Hund und Stöckchen

Die beiden gehören untrennbar zusammen, mit einer Wiese unter den Pfoten ein Garant für Spaß und Freude. Diese beiden gehören aber auch noch in eine ganz andere Welt, in der sie weit über den Spaßfaktor hinaus unschätzbare Helfer im alltäglichen Leben sind, welches ohne sie nur schwer möglich wäre: als Blindenführhund und Taststock.

Was für Sehende so selbstverständlich ist, relativ sichere Bewegung im Straßenverkehr, ein uneingeschränkter Aktionsradius, das Erkennen von Gefahrensituationen und vieles mehr, das für einen Blinden erst durch den Blindenführhund möglich wird, ist nach Auffassung der AOK Bayern purer Luxus, denn dort vertritt man anscheinend die Meinung, dass Blinde kein Anrecht darauf haben, längere Wegstrecken zurückzulegen. Und Das „Gebot der Wirtschaftlichkeit“ lasse es nicht zu, die Kosten für einen Blindenführhund zu übernehmen, wie die sueddeutsche.de berichtet.

Menschenverachtend.

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