DIY: Spätzle

Schon wieder ein Küchen-Eintrag, das wird hier noch zum Koch-Blog … Just kidding! ;-)

spaetzle-shaker-mehlAm Wochenende – wir waren am Bodensee – bekam ich vom Gastgeber ein neues Küchenutensil geschenkt: einen Spätzle-Shaker! Bis zu diesem Moment hatte ich keine Ahnung, dass es so etwas gibt. Und meine Haltung zu selbstgemachten Spätzle habe ich ja neulich erst kundgetan (vorletzter Absatz im Link). Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Beitrag nicht ganz unschuldig an dem Geschenk war. Als Zugabe zum Geschenk gab es übrigens ein Paket Weizendunst Spätzlesmehl (yep, inklusive Dehnungs-s).

Meiner Karriere als 5-Star-Spätzlekoch stand nur noch meine Motivation im Wege. Heute raffte ich mich also auf.

spaetzle-shakerPraktischerweise steht auf dem Shaker drauf, was rein soll. Die Stahlkugeln dienen dazu, das ganze kräftig durchzumischen. Hierfür ist allerdings noch einiges an Muskelkraft erforderlich. Wenn man genug geshaked hat, drückt man den Teig durch die Löcher im Deckel in das kochende Wasser – schwallweise, wie es in der Anleitung heißt. Tatsächlich muss man mit der Kraft und im Takt von Wehen pressen. ;-)

spaetzle-kochen Später sollte sich herausstellen, dass unser Teig nicht kräftig genug gemischt war, zum Ende hin wurde er flüssiger und auch die Spätzle gingen beim Kochen mehr auf. Zunächst hatten wir auch Zweifel, ob die Menge für vier Personen ausreichend ist. Für Käsespätzle ist es in der Tat ein wenig knapp, wenn die Spätzle allerdings als Beilage zu einem anderen Gericht dienen sollen, reicht es locker.

spaetzle-ausbeute

Da mir Spätzle nach Originalrezept zu trocken sind, mache sie ein klein wenig anders: Ich brate die Zwiebeln in der Pfanne an, lösche dann mit Sahne, würze mit Salz und Pfeffer und schmeiße dann Spätzle und den geriebenen Käse dazu. Das Überbacken spare ich mir meistens, weil mir das zu lange dauert. Allerdings schmeckt es noch besser, wenn man nicht den ganzen Käse in die Pfanne schmeißt, sondern nur ungefähr die Hälfte nimmt und mit der anderen Hälfte das ganze in einer Auflaufform überbackt.

3 Kommentare:

  1. Ich bin mir sicher das das erwähnen Deiner Haltung zu Spätzle kürzlich mit dem Geschenk zu tun hatte ;)
    Und ich hoffe du hast an die 1-2 Eier mehr – als in der Anleitung genannt – gedacht.
    Optisch scheinen sie ganz gut gelungen.
    Grüßle Mark

    • Huhu!

      Wir hatten XL-Eier, daher haben wir auf die zusätzlichen verzichtet. Es ging ganz gut und wäre sicher noch besser gegangen, wenn wir gründlicher gemischt hätten.

      Die Spätzle waren auf jeden Fall sehr lecker und evtl. gibt es dieses Wochenende wieder welche. :)

      Gruß
      dark*

  2. Hmmmm, seit ich letztens auf einem Ausflug in einem Restaurant eindeutig selbstgemachte Spätzle gegessen habe, denke ich ja relativ intensiv über einen Spätzlehobel nach. Dein Beitrag frischt das Wiederwahl auf … Lecker!!!

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