Wiedervorlage

Mal sehen, ob das Haltbarkeitsdatum dieses Dementi allzu weit über den 22. Mai 2005 hinaus reicht.

Update 2012
Der Artikel ist im Handelsblatt nicht mehr abrufbar, allerdings habe ich den vollständigen Text im Internet gefunden und füge ihn hier als Screenshot ein:

Keine MwSt-Erhöhung

4 Kommentare:

  1. Es wird wohl noch bis zur Bundestagswahl reichen. Das SWR3-Topthema von heute lässt sich ungefähr so zusammenfassen: Nach der nächsten Bundestagswahl wird es eine Erhöhung der Mehrwertsteuer geben, unabhängig davon, wer sie gewinnt, denn es gibt keine ernstzunehmende Alternative.

    • Dass wir von der nächsten Mehrwertsteuererhöhung nicht mehr allzu weit entfernt sind, ist mir eigentlich klar. Mich nervt nur dieses Gelabere. Denn auch wenn ich noch lange nicht alles glaube, was in den Zeitungen steht, so kann ich mir doch gut vorstellen, dass solche Informationen durchaus der Wahrheit entsprechen:

      Bis zur Wahl in Nordrhein-Westfalen darf dem Nachrichtenmagazin zufolge eine solche Debatte jedoch nicht geführt werden. Dagegen habe sich Bundeskanzler Gerhard Schröder ausgesprochen.

      Und sowas kotzt mich an, wenn die Machtgeilheit so offensichtlich im Gesicht geschrieben steht. Bei allen. Oft könnte man ja meinen, ich wäre überzeugter Unionswähler, der hier kräftig gegen Rot/Grün wettert. Aber nur Geduld, ab nächstes Jahr sieht das anders aus. ;-)

      Was mich wieder auf ein relativ aktuelles Problem bringt: Mich überfordert schon die bevorstehende Landtagswahl. Wen soll man denn noch wählen?

      • Dieses Gelabere nennt sich Politik und funktioniert leider recht gut, da die wenigsten Menschen ihren Kopf benutzen.

        Ich oute mich hiermit selbst als Grünen-Wähler (bis auf Ausnahmen). Bei der kommenden Landtagswahl werde ich sie wohl noch einmal wählen, da mir das, was sie hier in den letzten Jahren bewirkt haben, immer noch besser gefällt, als alles, was andere Parteien bewirkt oder zu bewirken versucht haben.

        Bei der nächsten Bundestagswahl wird sich das wohl ändern, da sie auf dieser Ebene seit der letzten Wahl kaum noch nennenswertes bewirken, wenn man von der Machtsicherung der SPD absieht. Das Problem ist folgend sehr treffend beschrieben, wie ich finde:

        Zitat:
        lautes schreien hilft meinerserartens nicht mehr man muss sich zusammen tun und gemeinsam handeln und das bedeutet nicht nur durch die strassen zu laufen sondern die jungens mit ihren eigenen mitteln zu schlagen und das ist politik. lasst uns eine partei gründen, gelder sammeln eine zeitung und einen fernsehsender aufbauen und stimmen sammeln und dann die mächtigen vom trohn stossen alles andere ist wertfrei oder illegal.

        Und die Antwort darauf:
        Ja, bei den Grünen nannte man das „Marsch durch die Institutionen“, wenn ich mich recht entsinne. Das dauert so 15-20 Jahre, und wenn Du oben bist, bist Du genau zu dem geworden, was Du damals bekämpfen wolltest: Ein Partei, die Teil des Systems ist, und in erster Linie nach Machterhalt strebt.

        Dieser Beitrag stammt aus dem News-Forum zu dieser heise-Meldung:
        http://www.heise.de/newsticker/meldung/58311

        • Diese Antwort beschreibt auch meinen Eindruck von den Grünen ziemlich treffend. Von ihren ehemaligen Idealen scheint nichts mehr geblieben zu sein. Ein Armutszeugnis haben sie sich ausgestellt in meinen Augen.

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