Jahresarchive: 2006

Frauen

… lassen sich überall piercen und tättowieren, das Gesicht liften, Falten straffen, sie lassen sich per Kaiserschnitt entbinden, das Fett absaugen, die Oberschenkel straffen, die Eileiter abschnüren, die Tränensäcke reduzieren, Silikonimplantate einsetzen, sie entfernen sich Haare mit Pinzetten und heißem Wachs – und lassen sich nicht in den Arsch ficken, weil das weh tut?!

(Frei – soll heißen in korrektem Deutsch – zitiert nach dem Motto eines 16-jährigen, mir unbekannten Knuddels.de-Chatters)
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WinWin

ich erwarte sie am kommenden samstag, punkt 12 uhr, vor der “roten flora” im schanzenviertel.

Selten solch amüsanten Schriftwechsel gelesen: WinWin – Oder: Einer gewinnt immer

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Lucky Bamboo

Vielleicht bringt der Glücksbambus, der gar kein Bambus ist, mir ja Glück. Bisher hat er nur dem Vorbesitzer Glück in Form eines zusätzlichen Euros in der Kasse gebracht.
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Wort mit 38 Buchstaben

Eierschalensollbruchstellenverursacher

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Der Tod der Waschmaschine

Wir erinnern uns, es begann mit einem Pfeifen, das mal mehr mal weniger präsent war und dank dem (jo!) Gurgeln der Pumpe irgendwann gar nicht mehr wahrgenommen wurde. Jedenfalls wusch sie die Wäsche noch einwandfrei – bis vergangenen Freitag.
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Feste drücken!

Das ist die Standard-Aufforderung, die man nach der Blutabnahme beim Überreichen des Tupfers erhält. Wenn man dies nicht tut – entweder weil man neugierig ist, was passiert, wenn man nicht drückt, oder weil man gerade erst aus einer Bewusstlosigkeit erwacht und noch ein wenig neben der Spur ist -, dann sieht der Arm anschließend so aus:
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Blutplasmaspende

Gestern wollte ich der Welt und meinem Geldbeutel Gutes tun und ging zum Plasmaspenden. Die Voruntersuchung hatte ich bereits hinter mir, konnte aber mangels gültigen Personalausweis noch nicht spenden. Das sollte nun nachgeholt werden.
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Multitasking

Während ich unser Abendmahl zubereitete, wozu ich das Öl aus der Speisekammer holen musste, schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf, zum x-ten Mal die Erkenntnis, was das menschliche Gehirn zu leisten vermag.
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Blow Job

Bisweilen treibt die männliche Emanzipation gar seltsame Blüten. Da versuchen doch tatsächlich einige, sich in dem einzigen Frauen-Job, der nicht von Abeitslosigkeit und Hartz-IV-Reglementierungen und -Zwängen (man muss schließlich nicht jeden annehmen), von Leistungskürzungen (haha, so blöd kann ja wohl kein Kerl sein) bedroht ist … jetzt habe ich den Faden verloren. Jedenfalls machen sich neuerdings Typen in diesem Job selbständig, und das sieht dann so aus:
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Ich wollte das nicht

Eigentlich hatte ich mir nach meiner missglückten Ehe schon geschworen, nie wieder irgendetwas mit Männern zu tun haben zu wollen. Jedenfalls nicht mehr, als mit dem Kfz-Mechaniker, der meine alte Schrottmühle wieder in Gang bringen sollte. Aber gute Vorsätze halten ja bekanntlich nicht länger als bis zur nächsten Versuchung, die mir knapp ein Jahr nach Beendigung meines gesetzlich legitimierten, dadurch aber nicht weniger nervigen, langweiligen und unnötigen Sexuallebens in Form eines suizidalen Internetjunkies (jawoll, gibt noch mehr davon) über den Weg lief.
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