Time warp
- 19.05.2011:
Where are you?
19.05.2005:
Entmündigung
19.05.2005:
Sie haben Post
19.05.2005:
Demokratie-Extremismus
19.05.2004:
Missverständnis?
19.05.2003:
E-Mail
19.05.2001:
Was sind richtige Männer?
Jahresarchive: 2003
Fegefeuer der Eitelkeiten (Part II)
Tja, was ich vor Kurzem noch in meinem Buch las, wird mir nun plastisch im Fernsehen vorgeführt am “Fall” Michael Jackson. Wer das Buch kennt, wird die Parallelen erkennen. Ein angesehener, reicher Mann, der gegen Neid, Missgunst und andere Widerwärtigkeiten menschlichen Lebens zu kämpfen hat; ein verbissener Staatsanwalt, der in diesem Fall seit zehn Jahren von der Schuld überzeugt händeringend nach Beweisen sucht; eine Presse, deren herausragendste Eigenschaft die Meinungsbildung für das Volk ist.
(weiterlesen …)
Veröffentlicht unter Allgemein
1 Kommentar
Kontraindiziert…?!
Heute habe ich endlich (!) das Fliegengitter an meinem Küchenfenster angebracht. Kurze Zeit später flog eine Fliege hektisch am Gitter rauf und runter, wurde immer nervöser, fast wahnsinnig: sie kam nicht raus! Mittlerweile hat sich eine zweite dazu gesellt und sie verzweifeln gemeinsam am eingesperrt sein…
Was sich hier so easy anhört (Fliegengitter angebracht), hatte de facto eine ausgedehnte Putzorgie sowohl als Voraussetzung als auch zur Folge. Heute Morgen so gegen 11:00 Uhr habe ich mit dem Scheiß angefangen, und heute Abend so gegen 19:00 Uhr war ich dann auch “schon” fertig. Klingt nach einer Küche, in der man Walzer tanzen kann, was? Weit davon entfernt. Bevor man das Wort “Walzer” überhaupt zuende gedacht hat, ist man schon einmal durch gelaufen. Und bis heute dachte ich eigentlich auch, dass meine Küche relativ sauber sei. Wie dehnbar der Begriff “relativ” ist, habe ich am eigenen Leib erfahren müssen. Die Fenster habe ich – ich geb’s ungern zu, aber was wahr ist muss wahr bleiben – seit meinem Einzug, also seit einem Jahr (!) nicht mehr geputzt. Dementsprechend getrübt war die Aussicht auch. Aber jetzt … Echt geile Graphik da draußen, ich bin angenehm überrascht! Bei der Gelegenheit habe ich auch das letzte Verdunkelungs-Instrumentarium dieser Wohnung entfernt, sodass nun alles lichtdurchflutet ist. Anschließend wollte ich noch “mal eben” die ganzen Ecken sauber machen, hinter der Waschmaschine, Kühlschrank, Herd etc, schließlich kann man ja jetzt besser sehen, wie es dort aussieht. Es ist einfach unglaublich, wie viel Staub, Krümel, Fett, Glasscherben (?), Toastbrot-Scheiben und Löffel sich da im Laufe eines Jahres ansammeln.
Und der Dank für diese Aktion? Mein Zeh, der zu Jahresbeginn gebrochen war, ist wieder dick, bunt und schmerzhaft und dass ich morgen Muskelkater haben werde, kann ich jetzt schon spüren…
Bitte melde dich!
Das installierte Fliegengitter war übrigens ein Geburtstagsgeschenk im vergangenen Jahr. Die Person, die dieses wirklich nützliche Utensil anlässlich meines Ehrentages in mein Eigentum übergehen ließ, möchte sich doch bitte mal per Mail bei mir melden. Wobei ich selbstverständlich davon ausgehe, dass sie regelmäßig und aufmerksam hier mitliest. Ich habe ein Anliegen, für das die elektronische Post aus verschiedenen Gründen das geeignetste Mittel ist, jedoch die Mail-Adresse nicht (mehr?).
Veröffentlicht unter Alltag
Hinterlasse einen Kommentar
Der europäische Standard für Selbstforschung
Ich bin zu 79 % Psychopath, 61 % Freak, 65 % Revoluzzer, 39 % Teenie, außerdem ein schlechter Mensch (30 % Guter-Mensch-Test; 91 % aller Tester sind bessere Menschen als ich), mein geistiges Alter beträgt 22 Jahre. Die Menschheit und ich müssen mich noch bis zum 20. Januar 2033 ertragen – was bei dieser Konstellation vermutlich nicht ganz einfach wird. An diesem Tag werde ich wahrscheinlich an einer Krankheit (59 %), an Drogen (15 %) oder durch einen Unfall (12 %) das zeitliche segnen. Selbstmord erzielt nur eine Wahrscheinlichkeit von 3 %, was nicht weiter verwunderlich ist, denn wenn ich so lange durchgehalten habe, werde ich den Rest auch noch schaffen. Die restlichen Prozente bleiben für Überraschungen übrig. Man darf gespannt bleiben.
Veröffentlicht unter Weltnetz - Netzwelt
Hinterlasse einen Kommentar
Ägypten
In den letzten Tagen war ich in Ägypten (rein virtuell, versteht sich)
http://www.selket.de/images/banner.gif
Sehr schön dort, kann ich nur empfehlen – wenn man die alten Ägypter mag.
Veröffentlicht unter Coole Links
Hinterlasse einen Kommentar
In eigener Sache
Die Seiten Interaktiv und Linkliste wurden überarbeitet, das Gästebuch völlig neu eingerichtet (endlich ohne Banner-Werbung). Ich bitte um wohlwollende Beachtung und hoffe, dass nun auch Nicht-IE-User in den ästhetischen Genuss meiner Seiten kommen. :-)
Veröffentlicht unter Intern
Hinterlasse einen Kommentar
Der Disclaimer
Wer kennt ihn nicht? Ich fand ihn schon immer etwas merkwürdig, habe mich aber von der allgemeinen Disclaimer-Hysterie im Oktober 2001 anstecken lassen, was zu einem geistigen Erguss meinerseits geführt hat, der mittlerweile nicht mehr online ist. Dabei gehöre ich vermutlich einer Minderheit an, nämlich jener, die das Urteil überhaupt gelesen hat. Verstanden habe ich es allerdings genauso wenig wie die Mehrheit dieser Minderheit. Aber nun endlich – ENDLICH! – bringt jemand Licht in die Angelegenheit und hat dieses freundlicherweise auf webmasterrecht.de der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ganz besonders gefällt mir der Vergleich mit dem T-Shirt. Ich schlage einen Praxistest am 1. Mai nächsten Jahres in Berlin-Kreuzberg vor. Würde mich mit den Teilnehmern gerne zwecks Niederschrift der gesammelten Erfahrungen unmittelbar nach der Haftentlassung auf einen Kaffee treffen. Zusagen bitte an die bekannte Mailadresse.
Veröffentlicht unter Weltnetz - Netzwelt
Hinterlasse einen Kommentar
Nachtrag
Da war ich wohl etwas voreilig, mit meiner Klage. Kaum hatte ich vorigen Beitrag abgeschickt, drohte hier die Welt unterzugehen. Jetzt regnet und donnert es – geil! :-)
Veröffentlicht unter Alltag
Hinterlasse einen Kommentar
Kann man…
…den Wetter-Mann von RTL verklagen?
Heute Morgen versprach er mir, dass am Nachmittag auch in Ostdeutschland heftige Gewitter mit Niederschlägen zu erwarten sind. Jetzt, um halb Sieben, kann man wohl guten Gewissens behaupten, dass der Nachmittag vorbei ist. Und was war? Nichts. Vorhin ein paar dicke, fette Regentropfen, die mittlerweile schon wieder verdampft sind. Klasse. Sauna-Wetter. Aber vielleicht kommt ja noch was, die Sonne ist wenigstens weg.
Selbst die Vögel der Stadt sehnen sich den Regen herbei. Mein Mitbewohner beobachtete gestern eine Straßenreinigungsmaschine: vorne spritzt Wasser raus, dann mit diesen runden Bürsten hinterher, kennt man ja. Neu dagegen, was sich im Windschatten des BSR-Fahrzeugs abspielt: Aus den längs der Straße stehenden Bäumen kam das Großstadt-Gefieder hervor, segelte Richtung Rinnstein, um sich ordentlich nebeneinander aufgereiht am (kühlen?) Nass zu ergötzen.
Veröffentlicht unter Alltag
1 Kommentar
Es ist heiß
Ich bin müde, so müde. Diese mörderische Hitze macht mich jetzt schon irre und der Sommer hat kalendarisch gesehen nicht einmal angefangen…
Mein Schüttelfrost von vorgestern hat sich wieder gelegt. Keine Ahnung, was für ein Anfallsleiden das nun wieder war. Man kommt sich übrigens ziemlich bescheuert vor, wenn man bei Temperaturen über 30°C auf dem Sofa in eine Wolldecke eingewickelt liegt und vor Kälte zittert. Gestern kam ich dafür ohne Nebenwirkungen in den zweifelhaften Genuss der frühsommerlichen Hitze, was zur Folge hatte, dass ich gestern überhaupt nicht einschlafen konnte. Darüber hinaus störte mich ein Summen im Ohr, das einfach nicht nachlassen wollte. Ein Tinitus? Als ich gegen 2:30 h aufstand um eine Zigarette zu rauchen, stellte ich fest, dass mein Tinitus von Bosch ist, in der Küche steht und unsere Lebensmittel kühlt. Und das Eis, nach welchem mich plötzlich die Gier überfiel. Also futterte ich unsere gesamten Eisvorräte vergangene Nacht auf. Kurz nach 3:00 h legte ich mich halbwegs gekühlt wieder ins Bett. Um 3:37 h – ich hatte endlich den Punkt erreicht, an dem ich hätte einschlafen können – begann der erste Vogel mit seinem alltäglich Terror in dem Baum vor meinem Fenster. Das Leben ist schlecht. Irgendwann fand ich dann doch noch Schlaf, bis heute Morgen der Wecker klingelte.
Die Müdigkeit, die ich fühle, ist nicht mit Schlafmangel alleine erklärbar. So kam es, dass ich heute Morgen nach langer Zeit wieder einen Rundgang durch die Suizid-Foren (nein, sorry, solche Links gibt es hier nicht) machte. Aber was ich dort vorfand, spottet jeder Beschreibung, verursacht mir Übelkeit und hat nichts mehr mit dem Trost und der Ernsthaftigkeit, mit der früher dort über das Thema offen gesprochen wurde, zu tun. Mir will es scheinen, dass sie in Teilen zu dem geworden sind, was die Medien glauben machen wollten, das sie sind, lange bevor sie es waren: Ein Tummelplatz für Jugendliche und spätpubertierende Wannabes, schließlich ist man ja wer als Master über Leben und Tod. Traurig aber wahr.
Aber immerhin habe ich dort einen Witz gefunden, den ich mitgebracht habe:
Als ich klein war, hasste ich es auf Hochzeiten zu gehen.
Meine Verwandten piekten mich immer in die Seite und sagten: “Du bist der Nächste.”
Sie haben mit dem Mist aufgehört, als ich anfing, auf Beerdigungen das gleiche zu machen.
Veröffentlicht unter Alltag
Hinterlasse einen Kommentar
