Archiv der Kategorie: NT – Netzwerk-Trottel

Ich bin jetzt schneller

Ein paar Tage war ich dank Unterstützung der Telekom ohne Internet. Die Umstellung auf DSL 6000 erfolgte nicht – wie vereinbart und schriftlich bestätigt – zum 15.03.2007 (also heute), sondern schon einige Tage früher. Das mag zunächst erfreulich klingen, ist es aber nicht für jene, deren Hardware bei dem Tempo nicht mithalten kann. Zu denen zählte ich natürlich. Nun habe ich aber endlich ein neues – und viel schickeres! – DSL-Modem.
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Unergiebig

Fast zwei Wochen lang habe ich – neben anderen Tätigkeiten – an einem Script gebastelt, welches es auch für DAUs möglich macht eine Tabelle aus einer Access-Datenbank in eine MySQL-Datenbank zu importieren – inklusive Datum im ISO-Format und allem, was der DurchschnittsDAU so braucht. Gestern war mein Script fertig. Beim Erstellen der aktuellen Access-Tabelle fand ich dann endlich die Funktion zum Konvertieren des Datums, die meine zweiwöchige Arbeit ad absurdum geführt hat.

Vielleicht hätte ich besser jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt.

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Hardware-Depp

Endlich habe ich einen Adapter, mit dem ich meine Laptop-Festplatte in den Rechner einbauen kann. schleppi liegt nämlich immer noch im Koma.
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Excel

Als Hausaufgabe soll meine Tochter eine Tabelle in Excel anlegen. Schön und gut. Was aber tun die Kinder, deren Eltern nicht ein 279,00 Euro teures Produkt (Stand Juni 2005) besitzen (die Schüler-Version von Office 2003 kostet immerhin noch 140 Euro), oder gar einen Linux-Rechner, auf dem man Excel gar nicht installieren kann?
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Fusselfrei

Irgendwann in 2003 – oder war es doch schon 2004? Keine Ahnung, vor langer Zeit in Berlin jedenfalls startete ich ein Mega-Scan-Event zusammen mit dem darkinchen, um nach etwa 50 eingescannten Photos feststellen zu müssen, dass die Glasplatte meines Scanners dermaßen verfusselt und leicht getrübt ist, dass diese Bilder nicht für die Öffentlichkeit geeignet sind. Da ich relativ selten etwas einscanne, störte mich das Problem nicht weiter; da dieses Problem bestand, scannte ich relativ selten etwas ein. Bis gestern.

Gestern gab es kein dringlicheres Anliegen als meinen Scanner von Fusseln und Staub zu befreien. Nicht, dass ich unbedingt etwas hätte auf dem Bildschirm haben wollen, nein. Urplötzlich nervte es mich ungemein, hier ein Gerät mit eingeschränkter Funktionalität rumstehen zu haben. Und so machte ich mich ans Werk.

Das widerspenstige Biest wollte sich nicht öffnen lassen. Blöderweise ist am Gerät kein unserfreundlicher Button mit der Aufschrift: “Bitte hier drücken zum Reinigen der Scheibe von innen.”, und so ganz freiwillig aufgehen wollte das Mistding auch nicht. Nachdem ich mit Hilfe meines Schraubendrehers dem Gehäuse bereits irreparable Schäden zugefügt habe – ich gehöre schließlich zur Spezies des Homo Kannichalleine – beschloss ich im Weltnetz nach Rat zu suchen.

Selbstverständlich ist der Hersteller des Scanners mit einer eigenen Netzseite dort vertreten. Für mich leider wenig hilfreich, musste ich doch auf der Seite Reinigen und Pflegen des Scanners Folgendes nachlesen:

ACHTUNG: Es wird kein Hinweis gegeben, wie die Unterseite des Scannerglases zu reiningen ist, um mögliche elektrische Stromschläge zu vermeiden. Wir empfehlen dafür eine autorisierte HP Kundendienstvertretung aufzusuchen.

Aha. Man empfiehlt übrigens auch zur Reinigung der Oberseite den Netzstecker zu ziehen. Man ist da vorsichtig bei HP, will schließlich keine Kunden verlieren. Deswegen verrät man halt nicht, dass die zwei Schrauben, die gelöst werden müssen um das Gerät zu öffnen, unter den beiden Möppeln (?) versteckt sind, die selbst ein Homo Kannichalleine entdeckt, nachdem er das Gehäuse fast ruiniert hat. Stattdessen soll man einen Kundendienst aufsuchen, der vermutlich weit mehr kostet als das Gerät überhaupt noch wert ist? Pah!

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Nochmal www.geschreibsel.de

Das mit dem Umzug hat nicht ganz wunsch- und plangemäß geklappt. Die Seiten liegen immer noch auf dem alten Server, von dem ich nicht genau weiß, wem er nun gehört und ob ihn überhaupt noch einer betreut und überwacht. Meine Domain ist zum Halbwaisen mutiert, hat zwar noch einen Besitzer (admin-c, also mich), aber keinen tech-c (technische Betreuung) und zone-c (Betreuung des Nameserver) mehr. Ein ziemlich unglücklicher Zustand für eine Internetadresse, da sie ohne Nameserver orientierungslos vor sich hingammelt, im Klartext für den Webseitenbetrachter nicht mehr existent ist. Derlei konnte nur geschehen, da der ehemaliger, angeblich pleite gegangene Provider nicht – wie ursprünglich zugesichert – allen KK-Anträgen zugestimmt hat, sondern hinterrücks alle Domains an die jeweiligen Registrierungsstellen zurückgegeben hat.

Vor wenigen Tagen wäre mindestens die Hälfte obigen Textes für mich noch unverständliches Fachchinesisch gewesen. Nun bin ich gezwungen mich damit auseinander zu setzen und Kontakt zur Denic aufzunehmen. Eigentlich würde diese das in einem solchen Fall von sich aus tun, aber mein ehemaliger Hinterzimmer-Hoster war nicht einmal in der Lage, meine Daten nach meinem Umzug zu aktualisieren. Aber nun gut, kümmere ich mich eben um Scheiß, mit dem ich eigentlich nichts zu tun haben will, und erweitere meine Fachkompetenz in Domain-Fragen. Umwege erhöhen bekanntlich die Ortskenntnis.

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Mail aus der Zukunft

Nervig sind sie ja, die Spammer, verfügen aber offensichtlich über herausragende Techniken, schließlich können sie Mails aus der Zukunft schicken:

Mail aus der Zukunft

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GAU

schleppi ist kaputt. Eine ebenso ungewollte wie unkontrollierbare Bewegung in der linken Hand erfolgte unglücklicherweise als diese gerade die Kaffeetasse hielt, deren Inhalt sich über das arme Notebook ergoss. Dieses kollabierte step by step, erst fiel die Großschreibung aus, dann die gesamte Tastatur, als nächstes die Maus, gefolgt vom Betriebssystem und zu guter Letzt auch noch das BIOS, kurz: Nix (außer den Leuchtdioden für die Kontrolllämpchen) geht mehr. Freundlicherweise durfte ich mir von Schatzi meinen Rechner leihen – bis morgen. Eigentlich bin ich ja eh der Meinung, dass dieses Kind zu viel am Computer sitzt…

Bei dieser Gelegenheit endlich mal wieder mit einer höheren Auflösung unterwegs, musste ich auch noch feststellen, dass meine Seiten beschissen aussehen und dringend überarbeitet werden müssen. Irgendwann, wenn ich mal wieder einen eigenen, funktionierenden Rechner besitze.

Jedenfalls wollte ich nur mitteilen, dass ich in nächster Zeit eventuell noch weniger schreiben werde (gezwungenermaßen). Eigentlich wollte ich eh längst gesagt haben, dass ich das Internet zur Zeit ziemlich öde finde, aber jetzt, da es mir genommen, gewinnt es doch wieder an Reiz.

@Jeamuc
Ich kann nun leider auch keine Mails schreiben. Bonn ist nicht vergessen, aber wir haben ja noch Zeit bis Ende April.

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Kopfschmerzen

Gegen halb zwölf werde ich mit höllischen Kopfschmerzen nach einer beschissenen Nacht wach. Um mich herum herrscht bestialischer Gestank nach Moder und Verwesung. Mein Mitbewohner ist gemäß meinen matriarchalischen Anweisungen mit dem Staubsauger in der Wohnung unterwegs. Mich überkommt der Drang, ihm das Gerät in seine rückwärtige Körperöffnung einzuführen. Allerdings dröhnt mein Kopf so sehr, dass ich dazu gar nicht in der Lage bin. Ich kann ja kaum aufstehen, weil durch die aufrechte Körperhaltung die infernalischen Hammerschläge in meinem Kopf diesen zu zerplatzen drohen. Grundgütiger Himmel! So beschissen hat schon lange kein Tag mehr angefangen…

In der Küche sitzt mein Kind und macht Latein-Hausaufgaben. “Was ist eine adverbiale Bestimmung?”, fragt sie mich. Ich bin nicht einmal in der Lage zu sprechen, geschweige denn eine Sprache zu erklären. Und überhaupt, wieso weiß dieses Kind nach sechs Jahren Deutschunterricht trotz durchweg guter Noten immer noch nicht, was eine adverbiale Bestimmung ist?! Durch meine verquollenen Augen werfe ich ihr einen Blick zu, der sie beinahe tot vom Stuhl fallen lässt. Vor den ersten drei Tassen Kaffee und der Wirkung der zwei Kopfschmerztabletten braucht mich heute niemand anzusprechen.

Nach einer halben Stunde ist das Hämmern leicht wattiert. Bei jeder Bewegung fühlt es sich an, als würde mein Gehirn in einer dickflüssigen Brühe vor sich hin dümpeln. Der Gestank um mich herum lässt langsam nach. Offensichtlich existiert dieser sowieso nur in meinem Kopf, zumindest haben weder meine Mitbewohner noch der Kater sich irgendetwas anmerken lassen. Ich nehme noch zwei Tabletten, außerdem etwas Beruhigendes um das extreme Zittern und überhaupt alles zu dämpfen. Eine weitere halbe Stunde später kann man mich als halbwegs wach und ansprechbar bezeichnen, so dass wir endlich klären können, was eine adverbiale Bestimmung ist. Der Kaffee schmeckt heute übrigens zum Kotzen.

Um halb drei muss ich mich langsam aufraffen und einkaufen gehen. In meinem Kopf tobt immer noch ein Krieg, den ich mit zwei weiteren Friedenspillen zu beenden versuche. Nach einem Kurzbesuch im Badezimmer ziehe ich mich endlich an und schleppe meine Gebeine in den nächstgelegenen Supermarkt.

Dort gibt es Computer-Mäuse zur Zeit im Non-Food-Angebot. Seitdem ich vor Monaten (der eine oder andere Leser wird sich erinnern, ich habe jetzt keinen Bock den dazugehörigen Eintrag im Archiv zu suchen) meine Maus so kunstvoll mit Tesafilm repariert habe, ist in der Handhabung ein wenig Vorsicht geboten: eine falsche Bewegung am Mauskabel und sämtliche Anwendungen nebst Betriebssystem frieren ein, Datenverlust inklusive. Allerdings haben Preisvergleiche in einschlägigen Geschäften, die meist eher zufällig auf meinem Weg lagen, ergeben, dass unter 10 Euro keine Maus zu bekommen ist, was mir jedoch für eine einfache Scroll-Maus mit Kabel und Kugel zu teuer ist. Jetzt habe ich eine für 3,99 Euro erstanden; mehr darf so eine Klick-Tier der vorletzten Generation nicht kosten.

Mittlerweile herrscht in meinem Kopf Waffenstillstand, Truppenbewegungen sind aber noch zu spüren. Leider ist nicht klar erkennbar, ob sie auf dem Rückzug sind oder sich neu formieren für einen neuen Krieg.

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spacig

So, wieder halbwegs gesund.
Allerdings habe ich nicht viel mitzuteilen. Als ich vor zwei Jahren mein unbedeutendes, verschissenes kleines Leben noch für interessant genug hielt um es hier öffentlich zu machen, passierte ständig irgendetwas, größere und kleinere Missgeschicke etc. Aber jetzt? Nichts mehr los. Zum Einen mag das daran liegen, dass ich mich weitgehendst von meiner Umwelt abgekapselt habe und die Kontaktpflege außerhalb meiner vier Wände bei Nullkommairgendwas liegt; zum Anderen ist wohl auch die Tatsache, dass ich seit Anfang diesen Jahres nicht mehr alleine wohne, mit verantwortlich dafür, dass ich über mich, das Leben im Allgemeinen und mein Leben im Besonderen kaum noch nachdenke.
Und das ausgerechnet jetzt, hat doch mein Webseiten-Hoster mir erst gestern mitgeteilt, dass ich 25 MB zusätzlichen Speicherplatz für meine geistigen Ergüsse zur Verfügung habe. Außerdem gibt es nun eine nette kleine Funktion, mit deren Hilfe ich sehen kann, wenn jemand gerade auf dieser Seite ist und ihn in einem kleinen Fensterchen (wohl ähnlich wie ein ICQ-Fenster) ansprechen kann. Das klingt interessant und werde ich bei Gelegenheit ausprobieren.

Einen netten Internetshop habe ich im Prospekt gefunden.

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