Erster Vivariumsbesuch in diesem Jahr

Gestern wollten wir das schöne Wetter ausnutzen und dem Vivarium unseren ersten Besuch in diesem Jahr abstatten. Außerdem führte ich mein Fahrrad erstmals wieder richtig aus, im Januar und Februar hatte ich witterungsbedingt die meisten Strecken zu Fuß zurückgelegt. Was wir nicht bedacht hatten: Wegen der Vogelgrippe ist der halbe Zoo gesperrt.

Als wir mit den Rädern am Vivarium ankamen, war dort ziemlich viel los. Klar, das erste Wochenende mit Sonnenschein lockt immer viele Familien mit Kindern an. Außerdem standen am Eingang Schilder, die darauf hinwiesen, dass wegen der Vogelgrippe viele Gehege nicht zugänglich seien und ermäßigte Eintrittspreise gelten. Als Mitglieder des Fördervereins zahlen wir ja keinen Eintritt, so dass wir uns entschieden, uns das Treiben mal anzusehen und halt wieder zu gehen, wenn es uns zuviel wird.

Die Esel dösten in der Sonne vor sich hin und auch das einzelne Guanako, das auf der Anlage zu sehen war, wirkte ein wenig müde und gelangweilt.

Vermutlich waren den Tieren auch eindeutig zu viele Leute hier, das sind die ja am Ende des Winters gar nicht mehr gewohnt. Daher waren in den wenigen Gehegen, die man bestaunen konnte, auch kaum Tiere zu sehen. Die Kängurus, die ein begehbares Gehege bewohnen, hatten sich in ihre Behausung verzogen und auch sonst war kaum jemand anzutreffen. Wir blieben auch tatsächlich nicht lange, nach etwa 15 Minuten machten wir uns wieder auf den Weg zum Ausgang. Dort nahmen wir auch das Stirnband des Lebensabschnittsgefährten, das dieser wohl beim Betreten des Vivariums verloren hatte, wieder im Empfang.

Draußen überlegten wir uns, noch eine kleine Runde mit den Rädern zu fahren, wenn wir schonmal unterwegs sind. Da wir falsch abgebogen waren, wurde die Runde etwas größer als geplant. Irgendwann war ich völlig fertig. Meine Kondition war über den Winter verloren gegangen und meine Kraft hatte ich am Morgen im Schwimmbad schon aufgebraucht.

Daran änderte auch die Knips-Pause nichts, die der Lebensabschnittsgefährte einlegte, um irgendwelches Gestrüpp am Wegesrand abzulichten.

Unsere Tour ging über rund 10 km durch den hügeligen Wald hier nebenan. Ich hasse dieses ständige bergauf und bergab!

Nach Hause zurückgekehrt gab es noch ein paar Waffeln und chillen auf der Couch. Abends schauten wir den letzten Teil von Trapped – Gefangen in Island. Absolut sehenswert!

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