Noch eine Radtour – und Gewitter

Da ich den Rest der Woche arbeitsbedingt zum Radeln keine Zeit habe, haben wir uns gestern noch einmal auf den Weg gemacht. Aufgrund eines Termins und einer Gewitterwarnung fiel die Tour wieder recht klein aus, was bei dem schwül-warmen Wetter zur Zeit ja auch nicht das Schlechteste ist.

Diesmal starteten wir Richtung Pfungstadt. Der Lebensabschnittsgefährte kam auf die wahnwitzige Idee, über die Ludwigshöhe zu fahren, sodass ich nach etwa fünf Minuten Fahrtzeit – ausschließlich bergauf! – am Ende war, das Wetter, den Lebensabschnittsgefährten, das Leben im Allgemeinen und das Radlerleben im hügeligen Darmstadt im Besonderen verfluchte. Meine vermeintlich bessere Hälfte zeigte Einsicht, wir kehrten um und fuhren ein Stück zurück, um dann doch die Hauptausfallstraße entlang zu radeln. Das ist tausendmal angenehmer als die dämlichen Schotterpisten bergauf zu strampeln. Nach etwa einem Kilometer gab es einen Abzweig in den Wald und der gemütliche Teil der Tour konnte endlich beginnen.

Wegkreuzung

Wir radelten eine Weile vor uns hin, überquerten die Autobahn und genossen die angenehme Kühle der Waldluft. Hier war es einigermaßen erträglich. Aber schon am nächsten ausgeschilderten Abzweig mussten wir uns entscheiden, ob wir noch weiter fahren und uns dann auf dem Heimweg beeilen wollten, oder ob wir uns auf den Weg Richtung nach Hause machen, um halbwegs gemütlich dort anzukommen. Irgendwie war unser Timing ziemlich doof, denn um 17:30 Uhr war Besuch angekündigt, der unseren alten Monitor übernehmen wollte. So radelten wir denn wieder zurück.

Auch von dieser Tour gibt es wieder die Tracking-Karte

Radtour_20160607

und natürlich schnödes Zahlenmaterial.

Zuhause angekommen gab es zunächst Wassermelone und dann den Besuch. Anschließend duschte ich mir das stinkende und klebende Autan wieder ab, das ich mir vorsorglich auf die Haut gesprüht hatte. Bei der Tour am Sonntag hat mich nämlich wieder irgendein Mistvieh in den Arm gebissen, vermutlich eine Bremse.

Später zog ein Gewitter auf. Wir wollten eine Zeitrafferaufnahme von den vorbeiziehenden Wolken machen. Blöd nur, dass die Wolken kaum weiter zogen und sich der Himmel nach 20 Minuten nur unwesentlich verändert hatte. Das Bild oben ist das erste Photo des Zeitraffers und entstand um 20:38 Uhr, das Bild unten ist das letzte Bild der Serie und wurde um 20:57 Uhr aufgenommen.

Hier das Zeitraffer-Video komplett:

Und wer auf Blitze und Donnergrollen steht, ist mit einem Ausschnitt aus dem Echtzeitvideo, aufgenommen vor dem Timelapse, besser dran.

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