Was war inzwischen – KW 07

Letzten Montag gab es kein Was war inzwischen, da der Lebensabschnittsgefährte und ich kurzentschlossen für ein verlängertes Wochenende außer Landes waren. Genauer gesagt in Norwegen. Aktuell arbeite ich am Reisebericht, der Anfang ist bereits online und hier zu finden: Norwegen Januar 2015.

Der Rest der Welt trampelte auch weiterhin auf der Stelle. Die Nachrichten sind seit Wochen ungefähr gleich langweilig und berichten abwechselnd vom Konflikt in der Ukraine und dem Konflikt in der arabischen Welt. Und seit dem Anschlag in Paris geht es hier munter weiter mit der Einschränkung unserer Freiheiten. Beim Kölner Rosenmontagszug wird man auf den Charlie-Hebdo-Wagen verzichten. Groteskerweise sieht man die Freiheit eingeschränkt, wenn man den Wagen bauen und mitziehen lässt. Mir sin halt doch nit alle Charlie.

Es gibt ein paar Gründe, sich nicht über die NSA aufzuregen. Einer davon ist, Bürger der EU zu sein. Die EU-Kommission will den gläsernen Fluggast, man sieht unsere Freiheit bereits bei der Auswahl des Essens an Bord gefährdet. Und die Sitznummer gibt offensichtlich auch Hinweise auf die Gefährlichkeit. Wobei ich den europainternen Austausch der Daten ja weit weniger problematisch finde, als die Zuarbeit für die NSA, die hier in der alten Welt gerne geleistet wird. Das größte Problem an der ganzen Sache ist aber: Die Daten bringen überhaupt nichts. Die Reisegewohnheiten der Attentäter von Paris waren bekannt. Die Radikalisierung der Attentäter von Paris war bekannt. Ganz offensichtlich reichen solche Informationen nicht aus, um Attentate und Terror zu verhindern. Hinzu kommt, dass die Identität auf Inner-EU-Flügen gar nicht kontrolliert wird, nicht einmal ein flüchtiger Blick auf den Personalausweis. Da kann jeder Hinz und Kunz ins Flugzeug steigen, unabhängig von dem Namen, der da auf dem Ticket steht.

Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.
Benjamin Franklin

In Leipzig wurde mal wieder eine Demonstration verboten. Offensichtlich ist man dort nicht in der Lage, das in unserem Grundgesetz verbriefte Recht für jedermann zu gewährleisten. Sobald eine Gruppe eine bestimmte Meinung vertritt, gehen die freiheitlichen Lichter aus. Das liegt zum einen darin, dass für manche die Meinungsfreiheit nur so lange gilt, wie die geäußerte Meinung der eigenen Meinung entspricht. Da hätte man es auch ganz gerne, wenn die unerwünschte Meinung gleich gänzlich verboten, zumindest aber in Grund und Boden geprügelt wird. Man feiert sich, wenn man andere an der Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Rechte gehindert hat. Gerne unter dem Deckmäntelchen der Toleranz.

If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear.
George Orwell

Kommen wir nun zu einem ganz anderen, aber nicht weniger unangenehmen Thema: Broccoli. Pfui Teufel! Das denkt wohl auch die Ratte aus dem folgenden Video. Ratten fressen ja bekanntlich alles … außer Broccoli?

Dabei gibt es Besseres, weswegen ich das Photo der Woche etwas vorziehe und nicht – wie gewohnt – am Ende des Beitrages erst zeige:

better_than_broccoli

Insekten sind lecker. Das findet zumindest unser Katerchen. Zu seinem Ärger hat die Natur aber einige von ihnen mit Flügeln ausgestattet, so dass sie für ihn oft unerreichbar sind. Dann helfe ich ihm, die zu fangen. Offensichtlich bin ich dabei nicht die einzige, wie das nachfolgende Video zeigt.

Wenn man zusammen lebt, passt man sich eben an den anderen an. So erging es wohl auch dem Schaf im nächste Video, das mit Hunden aufgewachsen ist. Ob es auch Fleisch frisst, ist nicht überliefert. ;)

Und der Zucker der Woche ist ein kleines Kätzchen, das beim Schlaf zu tief ins Glas schaut. Awww!

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