Was war inzwischen – KW 41

Trotz eines arbeitsreichen Wochenendes (22 Jahre Analog-Photos sortieren, teilweise einscannen und möglichst chronologisch in Einsteckalben einordnen) habe ich es nebenbei geschafft, das Was war inzwischen für diese Woche vorzubereiten und kann es pünktlich am Montagvormittag veröffentlichen.

Fluch und Segen zugleich wäre für jemanden, der nicht allzu sehr am Leben hängt, diese Armbanduhr. Fluch, wenn man mal wieder die Schnauze voll hat und beim Blick auf die Uhr feststellen muss: „Och nö, so lange noch?!“. Segen, wenn man beim Blick auf die Armbanduhr sagen kann: „Wem-auch-immer-sei-Dank! Nur noch x Jahre, x Monate und x Tage noch, dann ist der Scheiß vorbei.“ Ich will so eine Uhr.

Die globale Erderwärmung hat dieses Jahr am 11. Oktober eingesetzt und trotz korrekter Wettervorhersagen völlig überraschend die Bayern im Schnee versinken lassen. Hätte der Staat bei allen, die trotz Winterreifenpflicht mit Sommerreifen unterwegs waren, das Bußgeld kassiert, wäre der Einsatz der Räumfahrzeuge vermutlich gegenfinanziert.

In der Süddeutschen Zeitung echauffiert sich einen Grünen-Politikerin, dass nach dem Steuerrecht gleichgeschlechtliche Partner immer noch nicht miteinander verwandt seien. Ein feines Beispiel, dass hier wieder Politik mit viel Meinung und wenig Ahnung gemacht wird. Möglicherweise hat sie ja im Grundgedanken Recht, dass es eben keine Gleichstellung gibt, das kann ich nicht beurteilen und habe auch keine Lust, dies zu recherchieren, aber verwandt sind nicht einmal traditionelle heterosexuelle verheiratete Männer und Frauen. Verwandte sind Menschen gleichen Blutes sowie Adoptivkinder, die rechtlich den Blutsverwandten gleichgestellt sind. Wären die gleichgeschlechtlichen Lebens- oder Ehepartner miteinander verwandt, dürften sie – je nach Verwandschaftgrad – gar nicht heiraten.

Der Bundeswahlleiter hat übrigens in der vergangenen Woche das endgültige amtliche Wahlergebnis bekannt gegeben. Demnach haben gegenüber 2009 CDU und CSU zusammen 7,7 Prozentpunkte zugelegt, während SPD, Die Grünen und Die Linke zusammengenommen 2,9 Prozentpunkte verloren haben. Wie man da im linken Lager von einem „klaren Wählerauftrag zum Politikwechsel“, wie bei einigen hoffnungslos verblendeten immer wieder zu hören und zu lesen ist, sprechen kann, ist mir ein Rätsel. Sollten SPD und Die Grüne tatsächlich ernsthaft Rot-Rot-Grün in Erwägung ziehen, sehe ich darin eher ein gebrochenes Wahlversprechen, haben sie doch im Wahlkampf unisono getönt, keinesfalls mit den linken koalieren zu wollen. Ausschließeritis hat die Presse es genannt. Aber „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern …“ (Das Zitat wird Adenauer zugeschrieben, tatsächlich scheint die Herkunft aber nicht sicher.)

In Berlin wird das zweite Windrad aufgestellt! Rasante Energiewende! (Und die soll doch bitteschön woanders stattfinden, wer will schon Windkrafträder vor der Nase stehen haben, gell?)

Die montägliche Portion Zucker: Angriff der Hundewelpen

Das Bild der Woche stammt diesmal aus dem Scan-Marathon vom Wochenende und wurde im Jahre 2004 aufgenommen. Mein damaliger Mitbewohner ist Tättowierer und hatte einen Beutel mit 500 Farbkappen bestellt, die ich – aus purer Lust und Laune – nachgezählt habe. Ergebnis: 498 Stück.

Wir werden beschissen!

Wir werden beschissen!

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