Was war inzwischen – KW 40

Die erste Woche mit meinem Pflegepatienten ist geschafft – und ich bin es ebenso. Trotzdem schaffe ich es heute mal wieder pünktlich, den Wochenrückblick abzuliefern.

Krankenpfleger ist ein Scheiß-Job und mordsmäßig anstrengend. Wie erholsam sind da die Tage, an denen ich morgens ins Möbelhaus zum Arbeiten fahren darf. Um den Zustand hier für alle etwas erträglicher zu machen, haben wir gegen den Lagerkoller ein Tussimobil aka Rollstuhl gemietet. Es ist eine höchst interessante Erfahrung, mit einem Rollstuhl durch die Innenstadt zu fahren. Man muss sich an die Blicke der Passanten gewöhnen und an die Mischung aus Rücksichtslosigkeit und Hilfsbereitschaft. Interessanterweise erkennen aber die meisten Leute, mit denen man beim Einkaufen etc. in Kontakt kommt, dass der Rollstuhl bei uns nur ein vorübergehender Begleiter ist. Woran sie dies erkennen, ist mir schleierhaft.

Unsere Nachbarn sind übrigens ziemlich arme Schweine, wie wir anlässlich des später einsetztenden Sonnenaufgangs festgestellt haben. Auf der einen Seite neben uns ist eine Baustelle, dort entstehen neue Wohnhäuser. Und auf der Baustelle geht jeden Morgen von Montag bis Samstag pünktlich um 07:00 Uhr die Sonne, die am Kran hängt, auf und beleuchtet das Nachbarhaus, das auf der anderen Seite quer zu unserem steht.

Guten Morgen!

Guten Morgen!

Ich verfolge mit einem Auge die Sondierungsgespräche und bevorstehenden Koalitionsverhandlungen. Was mich an dem ganzen Schmierentheater am meisten aufregt, ist die Tatsache, dass diese Gespräche jetzt noch von den Leuten geführt werden, die ihr Amt niedergelegt haben (niederlegen wollen). Noch schnell ein letztes Mal die Macht ausspielen, wie armselig.

Für den wöchentlichen Zuckerschock sorgt diesmal eine kuschelbedürftiges Küken:

Tier-Content geht immer, daher schiebe ich eine Truppe hoch talentierter Ratten hinterher.

Hier noch etwas atemberaubende Natur: Cliffside Walkways. Uff. Nicht für Geld und gute Worte würde ich da entlang gehen. Niemals.

Und das Photo der Woche sorgt für einen weiteren Zuckerschock. Als wir in Viersen waren, machten wir einen Abstecher nach Neuss zu HARIBO, wo ich unter anderem einen College-Block kaufte. Leider musste ich zuhause feststellen, dass dieser nicht ordentlich verarbeitet war, einige Blätter waren nicht richtig mit den Ringen verbunden. Ich setzte mich mit dem Service in Verbindung, schickte meinen Block zurück und bekam heute einen neuen sowie Ersatz für meine Portokosten:

HARIBO macht darki froh :)

HARIBO macht darki froh :)

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