Arschlochwochen bei dark*

Wenn sich eines in den letzten 10 Jahren bloggen nicht geändert hat, dann ist es mein Leben. Zwar sind äußere Parameter erheblich anders als damals noch … Damals. Wer hätte damals gedacht, dass es überhaupt jemals eine Zeit geben würde, in der man die aktuelle als „damals“ bezeichnet? … Anyway, die Parameter haben sich geändert, aber eines ist unverändert geblieben: Die Wolke, die der liebe Gott mir geschenkt hat, begleitet mich immer noch genauso wie mein „Unglück“. Wann immer es mir gut geht, mein Leben halbwegs katastrophenlos vor sich hin verläuft und langweilig zu werden droht, wird ER auf mich aufmerksam. „Hm? dark* geht es gut? Wie unaufmerksam von mir!“ Dann stellt ER ein paar Hebel um, dreht an verschiedenen Reglern, drückt ein paar Knöpfe und lehnt sich selbstgefällig zurück, während ER beobachtet, wie ich damit nun zurechtkomme. Danke.

Die aktuelle Konfiguration beschert mir Arschlochwochen bei dark*. Als hätten sie sich abgesprochen, kommen ein paar Figuren aus der näheren und ferneren Vergangenheit aus ihren Löchern gekrochen, um mir massiv auf den Sack zu gehen. Auffallend übrigens in diesem Zusammenhang die wiederkehrenden Suchanfragen meines Namens und Wohnortes via Google, mit denen ich gefunden werde. Exemplarisch seien hier nur die beiden Spitzenreiter erwähnt, die ja auch schon mehr Erwähnung hier im Blog gefunden haben. Die Mühe, Verlinkungen zu erstellen, sind sie beide nicht wert.

Da wäre zunächst mein Ex-Mann. Vor etwa 2,5 Jahren schrieb er mir erstmals eine E-Mail. Ich brauchte seinerzeit ein paar Tage, bis mir klar war, von wem die E-Mail stammt, da sie namenlos und so schwammig formuliert war, dass ich anfangs nicht sicher war, ob es sich nicht sogar um einen Irrläufer oder sogar Spam handelte. Ich ließ sie unbeantwortet und überließ sie der Bedeutungslosigkeit, sodass ich sie auch ziemlich schnell wieder vergessen hatte. Vor zwei oder drei Wochen meldete er sich erneut. Zunächst schickte er bei facebook eine Freundschaftsanfrage an das darkinchen. Frechheit! Ich riet ihr, in keinster Weise darauf zu reagieren. Diese Woche nun schickte er auch an mich eine Freundschaftsanfrage. Natürlich habe auch ich diese ignoriert.

Den ersten Platz der Arschlochhitliste muss er sich mit seiner Schwiegermutter teilen, welch Ironie. Auch die hat zuerst dem darkinchen eine Freundschaftsanfrage geschickt. Arschlöcher sind feige. Dann kam die Freundschaftsanfrage bei mir. Selbstredend habe ich sie ignoriert (das darkinchen ebenfalls). Kurz danach kam der verspätete Geburtstagsgruß. Verspätet? Schwache Leistung für eine „Mutter“.

Fickt euch.

Ein Kommentar:

  1. Verwandte kann man sich nicht aussuchen … Ignorier sie einfach weiter und lass Dich von ihnen und ihren Taten nicht runterziehen. Das sind sie nicht wert!

    Kurios an dieser Stelle, dass ich genau jetzt gerade gestern/vorgestern – natürlich verleitet durch Dein Time Warp – wiedermal etwas intensiver in genau dieser Vergangenheit rumgelesen habe, die Dich gerade einzuholen versucht …

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